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Someone's gotta give
a critical examination of arguments against inheritance taxes
Jens Marinus Kuppers
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophy and Economics
Betreuer*in
Hans Bernhard Schmid
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78599
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16837.59815.218775-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit erfolgt eine kritische Untersuchung der signifikantesten Einwände gegen Erbschaftssteuern, wobei eine Klassifizierung in drei Hauptperspektiven erfolgt: eine pragmatische, eine willensbasierte sowie eine kommunitaristische Argumentation. Basierend auf philosophischen und ökonomischen Analysen werden zunächst pragmatische Einwände von Autor*innen wie Holtz-Eakin, Joulfaian und Rosen (1993, 1994a, 1994b) sowie McCaffery (1994) vorgestellt. Diese argumentieren, dass hohe Erbschaftssteuern zu verringertem Sparverhalten, eingeschränkter Unternehmertätigkeit und zu Wachstumshemmnissen führen können. Im weiteren Verlauf werden die willensbasierten Einwände libertärer Theoretiker wie Rothbard (2006) und Vallentyne (2007) erörtert. Diese vertreten die Auffassung, dass Erbschaftssteuern die Autonomie verletzen und das moralische Recht auf freie Vermögensübertragung beeinträchtigen. Darüber hinaus werden kommunitaristische Positionen (Nagel, 2009; Bracewell-Milnes, 1997; Neuhäuser, 2022) erörtert, die davor warnen, dass Erbschaftssteuern Familienbande schwächen, kleine Unternehmen destabilisieren und Gemeinschaftsstrukturen untergraben könnten. Die kritische Analyse dieser drei Einwände verdeutlicht gemeinsame Themen, insbesondere den Bedarf an einer umsichtig gestalteten Erbschaftssteuerpolitik, die persönliche Freiheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft in Einklang bringt.Abschließend wird aufgezeigt, wie politische Entscheidungsträger durch abgestufte Steuersätze oder gezielte Ausnahmen diese konkurrierenden Interessen ausbalancieren könnten. Es wird deutlich, dass für eine angemessene Versöhnung der verschiedenen Argumente sowohl normative als auch empirische Gesichtspunkte eine wesentliche Rolle spielen. Durch die kritische Betrachtung dieser drei Einwände werden gemeinsame Themen erkennbar, insbesondere der Bedarf an einer umsichtig gestalteten Erbschaftssteuerpolitik, die persönliche Freiheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft in Einklang bringt. Abschließend wird aufgezeigt, wie politische Entscheidungsträger durch abgestufte Steuersätze oder gezielte Ausnahmen diese konkurrierenden Interessen ausbalancieren könnten. Dabei wird deutlich, dass für eine angemessene Versöhnung der verschiedenen Argumente sowohl normative als auch empirische Gesichtspunkte eine wesentliche Rolle spielen.
Abstract
(Englisch)
This thesis critically examines prominent objections to inheritance taxation by categorizing them into three main perspectives — Pragmatic, Will-based, and Communitarian. Drawing on philosophical and economic research, it first addresses Pragmatic critiques from scholars such as Holtz-Eakin, Joulfaian, and Rosen (1993, 1994a, 1994b) and McCaffery (1994), who argue that high inheritance taxes can discourage savings, undermine entrepreneurship, and slow economic growth. Next, it explores Will-based objections from libertarian theorists including Rothbard (2006) and Vallentyne (2007), contending that inheritance taxes infringe on autonomy and violate a moral right to bequeath property. Finally, it assesses Communitarian concerns (Nagel, 2009; Bracewell-Milnes, 1997; Neuhäuser, 2022), noting that inheritance taxes may erode family bonds, disrupt small businesses, and weaken communal ties. By assessing each position, the thesis uncovers shared themes — particularly the need for a carefully structured inheritance tax policy that respects personal freedom, supports economic vitality, and preserves community cohesion. In conclusion, it suggests that policymakers might employ nuanced exemptions or progressive tax rates to balance these competing values, indicating that both normative and empirical considerations are essential for reconciling the various — and surprisingly persistent — arguments against inheritance taxation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Erbschaftssteuer Steuerpolitik Autonomie und Eigentumsrechte Kommunitarismus Normative und empirische Analyse Ökonomische Auswirkungen von Steuern
Schlagwörter
(Englisch)
Inheritance Tax Tax Policy Autonomy and Property Rights Communitarianism Normative and Empirical Analysis Economic Effects of Taxation
Autor*innen
Jens Marinus Kuppers
Haupttitel (Englisch)
Someone's gotta give
Hauptuntertitel (Englisch)
a critical examination of arguments against inheritance taxes
Paralleltitel (Deutsch)
Jemand muss verzichten
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine kritische Analyse der Argumente gegen Erbschaftssteuern
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
52 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Hans Bernhard Schmid
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.99 Philosophie. Sonstiges ,
83 Volkswirtschaft > 83.02 Philosophie und Theorie der Volkswirtschaft
AC Nummer
AC17562345
Utheses ID
74980
Studienkennzahl
UA | 066 | 642 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1