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Zwischen Tradition und Transformation
Herausforderungen weiblicher Professorinnen der Wirtschaftswissenschaften in Japan im Kontext der Leaky Pipeline und Employer Branding
Katharina Eva Möller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Katharina Auer-Zotlöterer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77943
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22057.50475.730971-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das überproportionale Ausscheiden von Professorinnen und Wissenschaftlerinnen entlang der akademischen Karrierelaufbahn, in der Forschung bekannt als Leaky-Pipeline-Effekte, ist ein lang bekanntes, verbreitetes Problem. Ostasiatische Staaten, darunter vor allem Japan, zeigen einen besonders stark ausgeprägten Gender Gap, hervorgerufen durch kürzere weibliche Laufbahnen. Unter den Disziplinen hat in den Wirtschaftswissenschaften die Unterrepräsentation der Frau weitreichen-de Folgen: Neben negativen Auswirkungen auf die Qualität der Forschung und Lehre, hat eine Unterrepräsentation im Lehrpersonal zusätzlich eine verschlechterte Wahrnehmung der berufstätigen Frau in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft zur Folge. Dabei hat die Integration weiblicher Fachkräfte für die japanische Gesellschaft, aufgrund der überalterten Bevölkerung und dem Verlust an internationaler Wettbewerbsfähigkeit in der Forschung, eine hohe Relevanz. Durch vertiefende Interviews mit Professorinnen an japanischen Universitäten konnte diese Studie eine Vielzahl an Hürden identifizieren. Die genaue Beleuchtung dieser Herausforderungen ergab, dass diese Dynamiken, mit Ursprung in starren akademischen Strukturen, kulturellen Stigmata sowie Traditionen und gesellschaftlichem Wandel, in Interrelation zur systematischen Unterminierung der Frau in der japanischen Academia führen. Um eine Grundlage für die Lösung dieser Konflikte zu legen, wird basierend auf den Ergebnissen zudem die Rolle der Employer Brand hervorgehoben. Während Universitäten in westlichen Ländern bereits gezielt auf Employer Branding setzen, demonstrieren japanische Universitäten ein geringes Bewusstsein für die Vorteile einer kohärenten Employer Brand. Die häufigen Überschneidungen negativer Erfahrungen der in dieser Studie befragten Professorinnen mit fehlenden Employer-Branding-Maßnahmen zeigen jedoch das enorme ungenutzte Potenzial, um die Arbeitsbedingungen für weibliches akademisches Personal zu verbessern und Leaky-Pipeline-Effekten in der Academia Japans zu minimieren.
Abstract
(Englisch)
The disproportionate dropout rates of female professors and scientists along the academic career path, known in research as leaky pipeline effects, is a long-known, widespread problem. East Asian countries, including Japan in particular, display an especially pronounced gender gap, caused by shorter female careers. Among scientific disciplines, the underrepresentation of women in econom-ics has far-reaching consequences: In addition to negative effects on the quality of research and teaching, an underrepresentation in teaching staff also results in a worsened perception of the work-ing woman in numerous areas of the economy. The integration of female workers is highly relevant for Japanese society due to the ageing population and the loss of international competitiveness in research. Through in-depth interviews with female professors at Japanese universities, this study was able to identify numerous career barriers along the academic career ladder. The close examina-tion of these challenges revealed that these dynamics, originating in rigid academic structures, cul-tural stigmas as well as traditions and societal change, interrelatedly lead to the systematic under-mining of women in Japanese academia. To provide a basis for resolving these conflicts, the role of the academic employer brand is also emphasized based on the results of this study. While universi-ties in Western countries already focus on employer branding, Japanese universities demonstrate little awareness of the benefits of a coherent employer brand. However, the frequent overlap of negative experiences of the female professors interviewed in this study with a lack of employer branding measures shows the enormous untapped potential to improve working conditions for female academic staff and minimize leaky pipeline effects in Japanese academia.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Leaky-Pipeline-Effekte Employer Branding Academia in Japan Karrierehürden für Professorinnen Gender gap Gender gap in Academia Diskriminierung in der Academia Gender Gap in Japan Employer Branding für Universitäten Leaky-Pipeline-Effekte in Japan
Schlagwörter
(Englisch)
leaky pipeline effects employer branding for universities career barriers for professors
Autor*innen
Katharina Eva Möller
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen Tradition und Transformation
Hauptuntertitel (Deutsch)
Herausforderungen weiblicher Professorinnen der Wirtschaftswissenschaften in Japan im Kontext der Leaky Pipeline und Employer Branding
Paralleltitel (Englisch)
Between tradition and transformation
Paralleluntertitel (Englisch)
challenges of female economics professors in Japan in the context of the leaky pipeline and employer branding
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
VII, 96 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharina Auer-Zotlöterer
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.05 Betriebssoziologie. Betriebspsychologie ,
85 Betriebswirtschaft > 85.40 Marketing
AC Nummer
AC17467295
Utheses ID
75059
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1