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Predictive processing in social decisions
through the lens of a gloomy perspective
Maria-Andreea Calin
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Claus Lamm
Mitbetreuer*in
Bianca Schuster
DOI
10.25365/thesis.78147
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27322.54291.842156-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Eine zunehmende depressive Symptomatik in Verbindung mit globalen politischen Krisensituationen gibt aktuellen Anlass zu fragen: Wie treffen Menschen Entscheidungen unter Unsicherheit? Ein Ansatz aus der Perspektive des „Predictive Processing“ betrachtet Depression unter der Annahme, dass das menschliche Gehirn ein aktives Organ ist, das sensorische Inputs kontinuierlich mit bereits bestehenden Erwartungen und Kognitionen abgleicht, um optimale Entscheidungen zu treffen. Frühere Forschung deutet darauf hin, dass diese Verarbeitungsstrategie bei Menschen mit depressiven Tendenzen durch zwei Faktoren beeinflusst wird: Einerseits, eine verstärkte Gewichtung negativer Vorinformationen und anderseits ein schnelleres Integrieren von negativen Feedback in deren Entscheidungen. In der vorliegenden Studie trafen die Teilnehmenden Entscheidungen in einem pokerähnlichen Spiel für Protagonist*innen auf Basis dieser Informationsquellen: Bereitgestellt Hintergrundinformationen über die Charaktereigenschaften der Spieler*innen, sowie unmittelbares Feedback nach jeder gesetzten Entscheidung. Die Hypothese einer verzerrten Entscheidungsstrategie aufgrund einer verstärkten Beeinflussung durch negative „priors“ oder durch aufgrund eines höheren Updatens in Richtung negativer „prediction error“ konnte in dieser Studie jedoch nicht bestätigt werden.
Abstract
(Englisch)
Increasing prevalence of depressive states in populations, coupled with recent political turbulences around the world should alarm us to investigate how human beings make decisions under conditions of uncertainty. Investigating the topic of depression from a predictive processing perspective is nested on the premise of the brain as a hierarchical, active organ that constantly aligns prior knowledge with current sensory information to make optimal decisions. The problem with depression appears to be two-fold: a high precision to negative priors couple with an impaired belief-updating towards positive information. In this study participants had to make social decision in a poker-like game, where prior and sensory uncertainty was manipulated. However, the claimed assumption of a biased underlying predictive processing inherent to depressive symptoms could not been replicated.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Depression prädiktive Verarbeitung
Schlagwörter
(Englisch)
Predictive Processing subclinical depression negative priors negative predicition errors
Autor*innen
Maria-Andreea Calin
Haupttitel (Englisch)
Predictive processing in social decisions
Hauptuntertitel (Englisch)
through the lens of a gloomy perspective
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
58 ungezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Claus Lamm
Klassifikation
77 Psychologie > 77.00 Psychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17486564
Utheses ID
75138
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
