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The positive use of digital technologies
Teresa Koch
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Naturwissenschaften: Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
DOI
10.25365/thesis.78514
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10770.82040.472724-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Junge Menschen nutzen digitale Technologien mehrere Stunden täglich, und es ist oft nicht klar, wann dieses Nutzungsverhalten sich positiv oder negativ auswirkt. Bisherige Forschung konzentrierte sich auf spezifische Aspekte digitaler Gerätenutzung, aber es fehlt ein allgemeines Verständnis dafür, wie junge Menschen von den Chancen digitaler Geräte profitieren und gleichzeitig digitale Risiken vermeiden können. In dieser Dissertation untersuchte ich die positive Nutzung digitaler Technologien durch Anwendung der Theorie der digitalen Reife. Dieses ganzheitliche Konzept erfasst Fähigkeiten und Einstellungen, die eine vorteilhafte Nutzung digitaler Geräte für die persönliche Entwicklung und soziale Integration über Funktionen und Anwendungen hinweg ermöglichen. Erforscht wurden die Determinanten und Ergebnisse der digitalen Reife. Das erste Ziel dieser Dissertation war die Untersuchung potenzieller Determinanten der digitalen Reife, die jungen Menschen die Entwicklung einer reifen Nutzung digitaler Technologien ermöglichen. In einer groß angelegten Studie mit Jugendlichen-Eltern-Dyaden identifizierte ich den sozioökonomischen Status, die aktive Unterstützung der Eltern und Persönlichkeitsmerkmale als Faktoren, die mit dem digitalen Reifegrad junger Menschen zusammenhängen. Das zweite Ziel bestand darin zu verstehen, wie digitale Reife vorteilhafte Ergebnisse digitaler Gerätenutzung fördert, indem digitale Technologien als Werkzeug zur persönlichen Weiterentwicklung und sozialen Integration eingesetzt werden. Mehrere Studien mit Jugendlichen zeigten, dass eine höhere digitale Reife mit der Nutzung digitaler Geräte als Werkzeug sowie mit höherem Wohlbefinden und sozialer Verbundenheit korreliert. Das dritte Ziel bestand darin, den Zusammenhang zwischen digitaler Reife und für die persönliche Entwicklung vorteilhaftem Verhalten in anspruchsvollen Situationen zu untersuchen. Ein Experiment zeigte, dass Personen mit geringer digitaler Reife nach dem Erleben hoher Leistungserwartungen eher leichte und bedeutungslose Aufgaben gegenüber schwierigen und bedeutungsvollen Aufgaben bevorzugen, während Personen mit höherer digitaler Reife in ihrer Aufgabenwahl nicht beeinflusst werden. Insgesamt trägt diese Dissertation zur Weiterentwicklung der Theorie der digitalen Reife bei, indem sie Erkenntnisse über deren Determinanten liefert und ihren Zusammenhang mit positiven Nutzungsergebnissen digitaler Technologien aufzeigt.
Abstract
(Englisch)
Young people engage in many hours of digital technology use every day, and it is often not clear when this use behavior is beneficial or harmful for them. Previous research has focused on understanding specific aspects of digital device use, but a general understanding of what enables young people to benefit from the opportunities of digital device use, while avoiding digital risks, is lacking. In this dissertation, I investigated the positive use of digital technologies by relying on digital maturity theory, as a holistic concept capturing abilities and attitudes which enable a beneficial use of digital devices for personal growth and social integration across functionalities and applications. The aim was to study antecedents and outcomes of digital maturity. The first objective of my dissertation was to identify antecedents that enable young people to develop a mature use of digital technologies. In a large-scale study with adolescent-parent dyads, I identified socioeconomic status, active parental mediation and personality traits as factors which relate to young people’s digital maturity level. The second objective was to examine how digital maturity relates to beneficial use behavior outcomes by using digital technologies as a tool for personal advancement and social integration. Across several studies with young people, I showed that higher digital maturity relates to using digital devices as tools, experiencing higher well-being and social connectedness. The third objective was to investigate how digital maturity relates to beneficial behavior for personal development in demanding situations. In an experiment, I found that after experiencing high performance expectations, individuals with low digital maturity rather prefer easy and meaningless tasks over difficult and meaningful tasks, while individuals with higher digital maturity are not affected in their task choice. Overall, this dissertation advances digital maturity theory by contributing insights into antecedents of digital maturity and supporting that digital maturity relates to beneficial outcomes of digital technology use.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
digitale Reife digitale Technologien Jugendliche soziale Medien
Schlagwörter
(Englisch)
digital maturity digital technologies adolescents social media
Haupttitel (Englisch)
The positive use of digital technologies
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
156 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Johannes Schultz ,
Wouter van den Bos
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.56 Jugendpsychologie ,
77 Psychologie > 77.60 Sozialpsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17548643
Utheses ID
75219
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
