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Gender distribution in the European film industry
Laura Gailus
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Katharine Sarikakis
DOI
10.25365/thesis.78374
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10986.66649.769567-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Kontext der weiterhin anhaltenden Debatte über die Gleichstellung der Geschlechter steht die europäische Filmindustrie weiterhin vor tief verwurzelten geschlechtsspezifischen Ungleichheiten. Genau hier will die vorliegende Arbeit ansetzen, in dem sie sich in den Rahmen des kontinuierlichen Fortschrittes und Forschungsstandes eingliedert und diesen unterstützt. Die Studie untersucht die Entwicklung der Geschlechterverteilung in der europäischen Filmindustrie in acht verschiedenen Ländern - Österreich, Frankreich, Polen, Griechenland, Spanien, Belgien, Italien und Finnland - über einen Zeitraum von 24 Jahren (2000-2024). Geleitet von einem theoretischen Konstrukt, dass feministische Theorien sowie Gender Studies integriert, wird eine retrospektive, qualitative Inhaltsanalyse von sekundären Daten durchgeführt. Betrachtet werden dabei die Anteile von Frauen an Positionen in der Filmbranche, deren Anerkennungen auf Filmfestivals sowie kommerzielle Erfolge, um zu analysieren, inwiefern strukturelle Barrieren und traditionelle Geschlechterrollen diese Diskrepanz aufrechterhalten und den Zugang von Frauen zu einflussreichen Positionen innerhalb der Branche erschweren. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die folgende Forschungsfrage: Wie hat sich die Geschlechterverteilung in der Filmindustrie der Länder Österreich, Frankreich, Polen, Griechenland, Spanien, Belgien, Italien und Finnland zwischen 2000 und 2024 entwickelt, und welche Auswirkungen hat das Geschlecht auf Teilhabe, Anerkennung und kommerziellen Erfolg in diesem Sektor? Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass zwar die Beteiligung von Frauen in kooperativen Bereichen des Sektors wie Drehbuch und Produktion vermehrt zunehmen, diese aber weiterhin in führenden Bereichen wie Regie, Kameraführung und Filmmusik unterrepräsentiert sind. In Kombination mit Barrieren wie geringeren Finanzierungszuschüssen und niedrigeren Einspielergebnissen erschwert dies den Zugang zu hochbudgetierten Projekten, Filmfestivals und Auszeichnungen. Obwohl politische Maßnahmen wie Mentoring-Programme, Gender-Paritätsboni und Initiativen für Nachwuchskräfte bereits Fortschritte bei der Entwicklung dieser Verteilung in der Branche gezeigt, bestehen weiterhin langfristige Probleme, die angegangen werden müssen. Die Studie verdeutlicht die Notwendigkeit umfassender struktureller Reformen für eine inklusivere Zukunft.
Abstract
(Englisch)
Gender disparities are still a prevalent and persistent topic in the European film industry despite the current social discussions on gender equality. The goal of this paper is to support this con-tinuous progress amid a slow and structural change process. That is why this study wants to look at the changes the evolution of gender distribution within the European film industry has gone through across eight different countries - Austria, France, Poland, Greece, Spain, Belgium, Italy, and Finland - from 2000 to 2024. This research utilizes a feminist film theory and gender studies framework combined with a retrospective, qualitative content analysis design of secondary data to evaluate the involvement, acknowledgment, and commercial success of women in the film industry, aiming to examine how structural barriers and traditional gender roles limit the ability to achieve prominent positions. The research is centered around the following question: How has gender distribution evolved in the film industry across Austria, France, Po-land, Greece, Spain, Belgium, Italy, and Finland from 2000 to 2024, and what impact does gender have on participation, recognition, and commercial success in this sector? The study shows that while the participation in collaborative professions like producing and screenwriting is increasing, women are still underrepresented in creative and technical departments like directing, cinematography, and film composition. Combined with barriers in form of lower funding allocations and smaller box office performances, female filmmakers tend to have a harder time getting access to higher-budget projects, festival nominations, as well as prestigious awards. Although national policy interventions, such as mentoring programs, gender-parity bonuses, and initiatives for early-career professionals have led to some improvement, there are still long-term structural issues that need to be addressed. To promote a more inclusive future, the study illustrates the necessity of extensive structural reforms.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechtergerechtigkeit Feministische Filmtheorie Europäische Filmbranche Geschlechterverteilung Filmindustrie
Schlagwörter
(Englisch)
Gender Distribution Film Industry Feminist Film Theory European Film Industry Gender Equality
Autor*innen
Laura Gailus
Haupttitel (Englisch)
Gender distribution in the European film industry
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
56 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Katharine Sarikakis
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.24 Gesellschaft. Kultur ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17531579
Utheses ID
75230
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
