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Navigating legal obstacles in adoption by foreign nationals
a case study of same-sex couples in Austria and the implications for children's rights to nationality
Ilias Myrsinias
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Human Rights (LL.M.)
Betreuer*in
Andreas R. Ziegler
DOI
10.25365/thesis.78067
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11796.65955.175544-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die rechtlichen Herausforderungen, mit denen ein ausländisches gleichgeschlechtliches Paar in Österreich konfrontiert ist, das ein Kind im Rahmen einer internationalen Adoption adoptieren möchte, wobei der Schwerpunkt auf den Konflikten zwischen den österreichischen, tschechischen und slowakischen Rechtsvorschriften über die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und deren Adoptionsrecht liegt. Die Studie analysiert kritisch Gerichtsentscheidungen auf verschiedenen Ebenen und beleuchtet die Auswirkungen des österreichischen Internationalen Privatrechts-Gesetz (IPRG) und der verfassungsrechtlichen Grundsätze auf den Adoptionsprozess unter dem Gesichtspunkt der Gewährleistung der Menschenrechte. Die Studie untersucht die wichtigsten rechtlichen Hindernisse, darunter die anfängliche Ablehnung der Adoption aufgrund der Anwendung ausländischer Gesetze, die die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare verbieten, und die Rolle des ordre public, der die Überschreitung ausländischer Rechtsvorschriften legitimiert, die diskriminierend sind und im Widerspruch zu den Bestimmungen des österreichischen Rechts stehen. Sie untersucht auch die Auswirkungen des Falls auf das Recht der Kinder auf Staatsangehörigkeit, insbesondere im Hinblick auf die Verhinderung von Staatenlosigkeit, wenn die rechtliche Anerkennung von Elternbeziehungen zwischen der österreichischen und der ausländischen Gesetzgebung inkonsistent ist. In dieser Arbeit werden die Verpflichtungen Österreichs nach europäischem und internationalem Menschenrechtsrecht (IHRL), einschließlich der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (IPBPR), der Konvention über die Rechte des Kindes (CRC), der Konvention über die Rechtsstellung der Staatenlosen und der Konvention zur Verminderung der Staatenlosigkeit, bewertet und die Notwendigkeit stärkerer rechtlicher Schutzmaßnahmen zum Schutz von Regenbogenfamilien und ihren Kindern begründet. Die Ergebnisse tragen zur Debatte über die Harmonisierung der Adoptionsgesetze für gleichgeschlechtliche Paare, einschließlich ausländischer Paare, in ganz Europa bei und setzen sich für Gesetzesreformen des österreichischen Rechts ein, wie z. B. das Jus-soli-Prinzip, die mit den Grundsätzen der Gleichheit, Nichtdiskriminierung und dem Wohl des Kindes im Zusammenhang mit dem Erwerb der Staatsbürgerschaft in Einklang stehen.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the legal challenges faced by a foreign same-sex couple in Austria wishing to adopt a child through intercountry adoption, focusing on the conflicts between Austrian, Czech and Slovak legal provisions on the recognition of same-sex relationships and their right to adoption. The study critically analyses judicial decisions at different levels, highlighting the impact of Austrian Private International Law (IPRG) and constitutional principles on the adoption process through the lens of ensuring human rights. The research explores key legal obstacles, including the initial rejection of adoption due to the application of foreign laws prohibiting adoption by same-sex couples, and the role of ordre public that legitimizes the transgression of foreign legal provisions that are discriminatory and contrary to the provisions of Austrian law. It also explores the implications of the case for children's rights to nationality, in particular with regard to the prevention of statelessness where the legal recognition of parental relationships is inconsistent between Austrian and foreign legislation. Evaluating Austria's obligations under European and International Human Rights Law (IHRL), including the European Convention on Human Rights (ECHR), the International Covenant on Civil and Political Rights (ICCPR), the Convention on the Rights of the Child (CRC), the Convention relating to the Status of Stateless Persons, and the Convention on the Reduction of Statelessness, this thesis argues for the need for stronger legal safeguards to protect rainbow families and their children. The findings contribute to the debate on the harmonization of adoption laws for same-sex couples, including foreign couples, across Europe and advocate for legal reforms of Austrian law, such as the jus soli principle; that align with the principles of equality, non-discrimination and the best interests of the child around the acquisition of citizenship.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
LGBTQ LGBTQI+ Regenbogenfamilien gleichgeschlechtliche Paare internationale Adoption Kinderrechte Erwerb der Staatsbürgerschaft Erwerb der Staatsangerhörigkeit Staatenlosigkeit von Kindern
Schlagwörter
(Englisch)
LGBTQ LGTQI+ rainbow families same-sex couples children’s rights intercountry adoption acquisition of citizenship acquisition of nationality children’s statelessness
Autor*innen
Ilias Myrsinias
Haupttitel (Englisch)
Navigating legal obstacles in adoption by foreign nationals
Hauptuntertitel (Englisch)
a case study of same-sex couples in Austria and the implications for children's rights to nationality
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
VI, 106 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Andreas R. Ziegler
Klassifikationen
86 Recht > 86.00 Recht. Allgemeines ,
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC17480086
Utheses ID
75234
Studienkennzahl
UA | 999 | 079 | |
