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Olfactory loss may lead to decreased avoidance reactions and worse health
Arnika Margarete Sophie Pehl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Pharmazie
Betreuer*in
Iris Stappen
DOI
10.25365/thesis.78006
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12606.71418.115653-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahren entwickelte sich mehr und mehr Interesse an dem Geruchsinn und dessen Pathologien. Die Pandemie, verursacht durch COVID-19, hat verschiedene Krankheiten und wie diese das olfaktorische System beeinflussen und damit zu verschiedenen Beeinträchtigungen, wie u.a. Parosmia oder Anosmia, führen können ins Interesse der Allgemeinheit gerückt. In dieser Master Arbeit untersuchten wir das Annäherungs- und Vermeidungsverhalten von gesunden Individuen gegenüber verschiedenen angenehmen und unangenehmen Gerüchen. Das Annäherungs- und Vermeidungsverhalten ist das einfachste und älteste Verhaltenssystem, es kann sogar in Bakterien und ähnlich einfachen Lebensformen beobachtet werden. Indem wir dieses Verhalten mit einer 3D Kamera gemessen haben, konnten wir eine höhere ökologische Validität erreichen. Dadurch konnten die Probanden der Studie vergleichsweise frei stehen und mit Limitierungen auch bewegen. Währenddessen wurde die Bewegung durch die Kamera aufgenommen und der Geruch (der Stimulus) wurde freigesetzt und durch den Probanden bewertet. Mit dieser Herangehensweise haben wir einen allgemeinen Trend finden können, der die Reaktion, sich von der Quelle des Geruchs weg zubewegen, zeigt. Dies hängt in Stärke von der wahrgenommenen Annehmlichkeit und Intensität des Geruchs ab. Je unangenehmer der Geruch wahrgenommen wurde, desto weiter entfernten sich die Probanden von der Geruchsquelle, was darauf hindeutet, dass wir ein Vermeidungsverhalten gefunden haben. Der Verlust des Geruchssinns könnte damit zu einem Verlust im Vermeidungsverhalten führen und damit zu einem höheren Risiko für eine Erkrankung.
Abstract
(Englisch)
Over the last years the sense of smell and its possible pathologies has been viewed with increasing interest. How different diseases can affect the olfactory system leading to parosmia, anosmia and the various other impairments has reached the interest of nearly everyone during the COVID 19 pandemic. In this Master thesis we investigated the approach and avoidance reaction of healthy individuals towards different pleasant and unpleasant odors. The approach and avoidance system is the simplest and most ‘ancient’ reaction system and is even used by bacteria and such simple lifeforms. We measure this behavior by using a novel approach with a 3D-camera to achieve higher ecological validity. This enabled the participants to stand and move freely within certain limits while the movement was recorded and the odor stimuli rated for perceived pleasantness and intensity. With this approach we found a general reaction to move away from the source of odor, which was differing in strength depending on the pleasantness and intensity perceived by the participant. The more unpleasant the odor, the further the participants moved away from the source, indicating that we found avoidance behavior. The loss of the sense of smell could therefore lead to a loss in avoidance behavior and therefore increase the risk of disease.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
COVID-19 Annäherungsverhalten Vermeidungsverhalten Geruchssinn
Schlagwörter
(Englisch)
Approach-Avoidance
Autor*innen
Arnika Margarete Sophie Pehl
Haupttitel (Englisch)
Olfactory loss may lead to decreased avoidance reactions and worse health
Paralleltitel (Deutsch)
Olfaktorischer Verlust kann zu einem verringerten Vermeidungsverhalten und verschlechterter Gesundheit führen
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
29 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Iris Stappen
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie. Pharmazeutika
AC Nummer
AC17472128
Utheses ID
75244
Studienkennzahl
UA | 066 | 605 | |
