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Autofiktionale Kindheit
Kindheitserinnerungen deutschsprachiger Autorinnen in Autofiktionen nach 1945
Olena Ullmann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsche Philologie
Betreuer*in
Susanne Hochreiter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78337
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22200.75657.194492-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit gibt Einblicke in die Kindheitserinnerungen von autofiktionalen Romanen zweier Autorinnen: „Kindheitsmuster“ von Christa Wolf und „Mehr Meer“ von Ilma Rakusa. Die Romane von Wolf und Rakusa werden anhand gemeinsamer Motive, die ihren Werken zugrunde liegen, analysiert. Die Motive sind die Erinnerungsarbeit, die Beschreibung der Familie und die Reise in die Gegend, wo sie ihre Kindheit verbracht haben. Besondere Aufmerksamkeit wird den Erzählstrategien und Erzählformen gewidmet, mit der die Autorinnen ihre eigene Kindheit schildern. Der Fokus liegt auf dem autofiktionalen Charakter beider Romane. Sowohl in „Kindheitsmuster“ als auch in „Mehr Meer“ rückt das faktenbasierte Schreiben in den Hintergrund, dabei werden Reflexion und Erinnerungsarbeit hervorgehoben. Anhand der Untersuchungen verschiedener Literaturwissenschaftler*innen wird auch das Verhältnis zwischen Gender und autobiografischen Schriften dargestellt.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis explores childhood memories in the autofictional novels of two authors: Christa Wolf's Patterns of Childhood and Ilma Rakusa's Mehr Meer. The analysis of these novels is grounded in common motifs that underpin their works, including memory work, family depictions, and the journey back to the regions where they spent their childhoods. Significant attention is devoted to the narrative strategies and forms employed by the authors to convey their childhood experiences. The emphasis is placed on the autofictional nature of both novels. In works by both Wolf and Rakusa, factuality takes a back seat while reflection and memory work come to the forefront. The relationship between gender and autobiographical writing is also examined through the insights of various literary scholars.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kindheitserinnerungen Autofiktion Autobiografisches Schreiben
Schlagwörter
(Englisch)
Childhood Memories Autofiction
Autor*innen
Olena Ullmann
Haupttitel (Deutsch)
Autofiktionale Kindheit
Hauptuntertitel (Deutsch)
Kindheitserinnerungen deutschsprachiger Autorinnen in Autofiktionen nach 1945
Paralleltitel (Englisch)
Autofictional childhood
Paralleluntertitel (Englisch)
childhood memories of German-speaking female writers' autofictions post 1945
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
91 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Hochreiter
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.10 Deutsche Literatur
AC Nummer
AC17524557
Utheses ID
75377
Studienkennzahl
UA | 066 | 817 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1