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The motivational consequences of an action crisis
an experimental approach with sense of control as a mediator
Elena Marie Ammon
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job Sutnar
DOI
10.25365/thesis.78451
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29751.65139.591964-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Selbstgesetzte Ziele zu verfolgen, braucht viel Einsatz und Durchhaltevermögen. Wenn es immer wieder Rückschläge gibt und der Fortschritt stockt, fängt man an, an seinem Ziel und der eigenen Motivation zu zweifeln. Diese Phase wird als action crisis bezeichnet. Verständnis für das Auftreten einer action crisis zu entwickeln ist wichtig, da sie langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben kann. In dieser Studie mit 198 Teilnehmenden wurden die körperlichen Folgen einer action crisis untersucht. Konkret ging es darum, ob sich eine action crisis an der Anstrengung messen lässt – erfasst über kardiovaskuläre Reaktionen, insbesondere die Prä-Ejektionsperiode (PEP). Zwar konnte kein eindeutiger direkter Zusammenhang nachgewiesen werden, aber Personen mit einer action crisis zeigten eine erhöhte Anstrengung bei einer Aufgabe, die mit ihrem gesetzten Ziel nichts zu tun hat. Auch wenn die Aufgabe nicht mit dem ursprünglichen Ziel in Verbindung steht, erfordert sie dennoch kognitive und physiologische Ressourcen. Das macht sie zu einem nützlichen Maß dafür, wie sich eine action crisis auf die Verteilung der Anstrengung auswirkt. Entgegen der Erwartung mediierte das Gefühl der Kontrolle nicht die Beziehung zwischen action crisis und Anstrengung. Es gibt einige methodische Limitationen, die berücksichtigt werden müssen. Trotzdem zeigen die Ergebnisse, dass eine action crisis die Anstrengung bei Aufgaben, die nichts mit dem Ziel zu tun haben, beeinflussen kann. Die dahinterliegenden Mechanismen sind noch unklar und benötigen weitere Forschung.
Abstract
(Englisch)
Pursuing personal goals takes dedication and perseverance. When setbacks and failures accumulate and progress slows, individuals begin to question their commitment to their established goals. This critical phase is called an action crisis. Understanding the psychophysical correlates of an action crisis is essential because they impact long-term health and wellbeing. This study investigated the physiological consequences of an action crisis in an experimental setting with 198 participants. The study examined if an action crisis could be measured through the variable effort, which was assessed using cardiovascular responses, specifically the pre-ejection period (PEP). While no conclusive evidence supported this direct relationship, participants experiencing an action crisis showed greater effort in an unrelated task, which is not directly linked to the initial goal. Even though the task in unrelated, it still demands cognitive and physiological resources, making them a useful measure of how an action crisis affects broader effort allocation. This suggests that an action crisis may influence effort allocation beyond the primary goal. Contrary to expectations, sense of control did not mediate the relationship between action crisis and effort. Several limitations must be considered, yet these findings highlight the broader impact of an action crisis on effort investment in unrelated tasks. The underlying mediating factors need further research.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Ziel aufgeben action crisis Anstrengung Experiment kardiovaskuläre Reaktion
Schlagwörter
(Englisch)
disengagement action crisis effort experiment cardiovascular response
Autor*innen
Elena Marie Ammon
Haupttitel (Englisch)
The motivational consequences of an action crisis
Hauptuntertitel (Englisch)
an experimental approach with sense of control as a mediator
Paralleltitel (Deutsch)
Die motivationalen Folgen einer Action Crisis
Paralleluntertitel (Deutsch)
ein experimenteller Ansatz mit Kontrollgefühl als Mediator
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
27 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Veronika Job Sutnar
Klassifikation
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC17536578
Utheses ID
75480
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
