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Food imitating products
die Wirkung der Lebensmittelimitation auf die Beurteilung von nicht-essbaren Produkten
Valeriia Novikova
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
Mitbetreuer*in
Sonja Kunz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78345
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18680.82017.791827-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bei der Vermarktung von neuen Produkten ist die angemessene Marketingstrategie von hoher Relevanz. Eine weit verbreitete, aber derzeit wenig untersuchte Form ist die Lebensmittelimitation. Im Rahmen von zwei Studien untersuchte ich, inwieweit nicht-essbare Produkte, die Lebensmittel imitieren (engl. Food Imitating Products), trotz ihrer Gefahren als gute Marketingstrategie eingesetzt werden können. Ausgehend von der Theorie der konvergenten Produkte nahm ich an, dass Food Imitating Products (FIPs) eine zusätzliche hedonische Eigenschaft besitzen und von dieser profitieren. Studie 1 zeigte, dass FIPs tatsächlich einen höheren hedonischen Wert besitzen, jedoch im Vergleich zu normal-aussehenden Produkten nicht besser beurteilt werden und sogar weniger gekauft werden. Interessanterweise wurden FIPs bei steigendem hedonischen Wert besser beurteilt und eher gekauft. Der hedonische Wert hat also eine positive Wirkung, die aber nicht FIPs-übergreifend gleich ist. In Studie 2 untersuchte ich, ob die Bewertungsunterschiede durch die unterschiedliche Ausprägung der Typicality aufgeklärt werden können. Ich nahm an, dass FIPs in typische und untypische eingeteilt werden können und ausgehend davon unterschiedlich bewertet und gekauft werden. Dabei sollte der hedonische Wert der FIPs diesen Zusammenhang mediieren. Entsprechend meinen Annahmen erreichten typische FIPs im Vergleich zu untypischen eine höhere Produktbeurteilung und Kaufbereitschaft. Der hedonische Wert war zwar ein signifikanter Mediator, konnte aber die Präferenz für typische FIPs nicht aufklären. Die Theorie der konvergenten Produkte müsste für die praktischer Anwendung erweitert werden. Bei der Vermarktung von FIPs sollte in erster Linie die Typicality berücksichtigt werden, der hedonische Wert ist hingegen von weniger Bedeutung.
Abstract
(Englisch)
The appropriate marketing strategy is highly relevant for promoting new products. Food imitation is a widespread but currently under-researched form of marketing. In two studies, I investigated the extent to which non-edible Food Imitating Products (FIPs) can be used as a good marketing strategy despite their dangers. Based on the Theory of Convergent Products, I assumed that FIPs have an additional hedonic feature from which they benefit. The results of Study 1 showed that FIPs had a higher hedonic value. Despite their higher hedonic value, they were not evaluated better than normal-looking products and participants were significantly less willing to buy them. Interestingly, FIPs achieved better product evaluation and willingness to buy as their hedonic value increased. This suggested that the additional hedonic feature had a positive effect, but the effect was not the same for all FIPs. In Study 2, I investigated whether the differences in product evaluation could be explained by the different degrees of typicality. I assumed that FIPs could be categorized as typical and atypical and that they would be evaluated and purchased differently on this basis. The hedonic value of the FIPs was expected to mediate this relationship. According to my assumptions, typical FIPs achieved higher product evaluation and willingness to buy than atypical FIPs. Although hedonic value was a significant mediator, it could not explain the preference for typical FIPs. The Theory of Convergent Products would have to be extended in order to apply it in practice. The primary consideration in advertising FIPs should be their typicality, while the hedonic value of FIPs is of lesser importance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Food Imitating Products Typicality hedonischer Wert Produktbeurteilung Marketingstrategie
Schlagwörter
(Englisch)
Food Imitating Products typicality hedonic value product evaluation marketing
Autor*innen
Valeriia Novikova
Haupttitel (Deutsch)
Food imitating products
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Wirkung der Lebensmittelimitation auf die Beurteilung von nicht-essbaren Produkten
Paralleltitel (Englisch)
Food imitating products
Paralleluntertitel (Englisch)
the effect of food imitation on the evaluation of non-edible products
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
59 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Arnd Florack
Klassifikation
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie
AC Nummer
AC17525324
Utheses ID
75598
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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