Detailansicht
Gewalt und die "gewaltfreie Kommunikation" im Kontext Schule
eine philosophische Analyse
Lisa Gradl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Michael Staudigl
DOI
10.25365/thesis.78785
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18833.81458.804822-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird das Phänomen Gewalt an Schulen vor einem philosophischen Hintergrund untersucht und es wird erörtert, inwieweit die Institution Schule ohne Gewalt funktionieren kann. Die Institution Schule stellt aus sozialphilosophischer Sicht eine ordnungsvermittelnde Instanz dar und ist ein Ort, an dem die Mitwirkenden auf Erscheinungsformen von Gewalt besonders sensibilisiert werden. Entscheidende Punkte dieser Arbeit sind die Gewaltforschung an der Institution Schule, die diversen philosophischen Zugänge in Hinblick auf das Phänomen Gewalt und die Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) als mögliches Regulativ zur Vermeidung bzw. Auflösung von Gewalt. Fallbeispiele aus der Literatur werden besprochen und die Anwendung der GFK wird gewagt. Es wird auch untersucht, inwieweit die zugrundliegende Theorie des Konzepts der GFK den diversen philosophischen Ansichten des Gewaltbegriffes entspricht. Außerdem wird besprochen, ob die Bezeichnung Gewaltfreie Kommunikation tatsächlich gewaltfrei ist. Schließlich findet eine Auseinandersetzung mit dem Werk Kampf um Anerkennung von Axel Honneth statt und wird in Bezug zur GFK diskutiert.
Abstract
(Englisch)
In this thesis the phenomenon of violence at schools is examined philosophically and it is discussed to what extent the institution could function without violence. From a socio-philosophical perspective schools represent a regulatory authority and they are a place where the contributors are sensitized to forms of violence. Significant points of this thesis are the research on violence at schools as an institution, the various philosophical approaches concerning the phenomenon of violence and the method Nonviolent Communication as a potential regulator for prohibiting or resolving violence. Case studies are discussed and the method is applied. It is also investigated in how far the concept of Nonviolent Communication as a basic theory could meet the various philosophical views on the concept of violence. Moreover, it is examined whether the term Nonviolent Communication is really non-violent. Finally, Axel Honneth‘s writing The Struggle for Recognition is discussed together with the method Nonviolent Communication.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gewaltfreie Kommunikation Gewalt Philosophie Schule
Autor*innen
Lisa Gradl
Haupttitel (Deutsch)
Gewalt und die "gewaltfreie Kommunikation" im Kontext Schule
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine philosophische Analyse
Paralleltitel (Englisch)
Violence and the "nonviolent communication" in the context of schools
Paralleluntertitel (Englisch)
a philosophical analysis
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
93 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Staudigl
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.00 Philosophie. Allgemeines ,
08 Philosophie > 08.03 Grundlagen und Methoden der Philosophie
AC Nummer
AC17591361
Utheses ID
75616
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
