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Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I zur Chemiespezifität ausgewählter Berufe
eine Untersuchung der Berufswahlreife und die Konsequenzen für den Chemieunterricht
Lea Ablinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Chemie Unterrichtsfach Italienisch
Betreuer*in
Michael Alfred Anton
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78395
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26537.84159.617784-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Schüler:innen haben zunehmend keine oder verfälschte Vorstellungen von der Chemiespezifität von Berufen, was häufig zu einem eingeschränkten Interesse an chemischen und chemienahen Berufen führt. Dies führt außerdem zu einem Arbeitskräftemangel in chemischen Berufen und fehlendem Nachwuchs im MINT- Bereich. Um diesem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken ist es notwendig, die Berufswahlreife der Schüler:innen zu untersuchen und auf Basis dieser Ergebnisse Konsequenzen für die Berufsorientierung im Chemieunterricht zu ziehen. Die vorliegende Arbeit soll diese Problematik fokussieren und folgende zentrale Forschungsfrage beantworten: „Welche Vorstellungen haben Schüler:innen über die Chemiespezifität von ausgewählten Berufen und welche Rückschlüsse lassen sich dadurch zur Berufswahlreife der Befragten ziehen?“ Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine empirische Untersuchung zur Berufswahlreife von Schüler:innen durchgeführt. Hierbei wurde vor allem untersucht, wie die Schüler:innen die Chemiespezifität und den Stellenwert von ausgewählten Berufen einschätzen und welche Tätigkeitsfelder sie diesen Berufen zuordnen. Auf Basis der Ergebnisse wurden anschließend Rückschlüsse zur Berufswahlreife der Schüler:innen gezogen. Ebenfalls wurden die persönlichen beruflichen Ziele der Schüler:innen untersucht. Für die Untersuchung wurde ein Fragebogen erstellt, der hauptsächlich aus geschlossenen Fragen mit Likert- Skala besteht. Die Antworten der Untersuchung zeigen, dass das Interesse an chemischen Berufen sehr eingeschränkt ist. Zudem werden viele chemienahe Berufe von den Befragten nicht als chemisch erkannt, weil deren Chemiespezifität oft nicht offensichtlich ist. Aufgrund dieser Ergebnisse braucht es zukünftig eine gute Berufsorientierung im Chemieunterricht, um diese Defizite auszugleichen. Weitere Untersuchungen in diesem Bereich könnten aufzeigen, welche konkreten Berufsorientierungsmaßnahmen im Chemieunterricht sinnvoll sind.
Abstract
(Englisch)
Pupils increasingly have no or distorted ideas about the chemical knowledge they need for specific careers, which often leads to a limited interest in chemical and chemistry-related jobs. This also leads to a labour shortage in chemical professions and a lack of young people in the STEM field. In order to avoid this labour shortage, it is necessary to investigate the career readiness of students and to draw conclusions for career orientation in chemistry lessons based on these results. This study aims to focus on this problem and answers the following research question: “What ideas do students have about the chemical specificity of preselected professions and what conclusions can be drawn about the students’ career readiness?” To answer this research question, an empirical study was conducted on the career readiness of students. The study focuses the students’ assessments on the chemical specificity and the importance of preselected professions. It also focuses the fields of activity of the professions in order to draw conclusions about the students' career readiness based on the results. The students' personal career goals were also examined. A questionnaire was created for the study, consisting mainly of closed questions with a Likert scale. The answers to the survey show that the interest in chemical professions is very limited. In addition, the respondents do not perceive many chemistry-related professions as chemical because the chemical specificity is often not obvious. Based on these results, career guidance in chemistry lessons is needed in future to compensate for these deficits. Further studies in this area could show which career guidance measures would be useful.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Chemieunterricht Berufsorientierung Berufswahlreife Chemiespezifiät von Berufen Berufwahlkompetenz
Autor*innen
Lea Ablinger
Haupttitel (Deutsch)
Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I zur Chemiespezifität ausgewählter Berufe
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung der Berufswahlreife und die Konsequenzen für den Chemieunterricht
Paralleltitel (Englisch)
Ideas of secondary school students about the chemical- specificity of selected careers
Paralleluntertitel (Englisch)
a study on the career readiness and the consequences for chemistry teaching
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
89 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Alfred Anton
Klassifikation
35 Chemie > 35.00 Chemie. Allgemeines
AC Nummer
AC17532361
Utheses ID
75704
Studienkennzahl
UA | 199 | 504 | 517 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1