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The integration of new media in youth evangelization
a case study of the Catholic Church in Uganda
Bernard Rabwoni
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium der Katholischen Theologie Katholische Theologie
Betreuer*in
Johann Pock
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79278
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30803.82383.535735-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Studie untersucht die Integration neuer Medien in die Jugend-Evangelisierung innerhalb der katholischen Kirche in Uganda und analysiert, wie digitale Technologien wirksam genutzt werden können, um junge Menschen in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft zu erreichen. Angesichts der überwiegend jungen Bevölkerung Ugandas und des weltweiten Trends zur digitalen Kommunikation reagiert die Forschung auf die dringende Notwendigkeit, dass die Kirche ihre Evangelisierungsstrategien anpasst. Mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes – bestehend aus einer Online-Umfrage unter Jugendlichen und kirchlichen Führungspersonen sowie einer kritischen Literaturrecherche – werden Umsetzungsstrategien analysiert, Erfolge und Misserfolge identifiziert, Chancen aufgezeigt, Herausforderungen offengelegt und praxisnahe Empfehlungen zur Verbesserung des digitalen Engagements formuliert. Die Ergebnisse zeigen bedeutende Fortschritte bei der digitalen Adaption der Kirche, einschließlich der verstärkten Nutzung sozialer Medien, einer zunehmend positiven Haltung gegenüber digitalen Medien unter Klerikern und pastoralen Mitarbeitenden, aktiver Jugendbeteiligung an digitalen Projekten, virtuellen Bibel- und Gebetsgruppen, digitaler Katechese, der Förderung von Kirchenmusik und -veranstaltungen sowie einer starken digitalen Präsenz während der COVID-19-Pandemie. Diese Initiativen haben die Reichweite der Kirche erweitert und interaktive, gemeinschaftsorientierte Formen der Evangelisierung gefördert. Gleichzeitig bestehen erhebliche Defizite, darunter eine Überbetonung traditioneller Methoden, langsame Anpassung an digitale Werkzeuge, digitale Unwissenheit unter Führungskräften, mangelnde Innovationskraft bei der Inhaltserstellung, schwache Marketingstrategien, fehlende Zusammenarbeit mit Influencern, inkonsistente Online-Präsenz sowie eine geringe Einbindung Jugendlicher in digitale Entscheidungsprozesse. Ein Mangel an Bezug zur Jugendkultur und unzureichende Investitionen in Medieninfrastruktur erschweren die wirksame Integration zusätzlich. Trotz dieser Schwächen bieten neue Medien ein enormes Potenzial: Sie ermöglichen eine breitere Zugänglichkeit, jugendgeleitete Evangelisierung, digitale Katechese, kreative Ausdrucksformen, kostengünstige Kommunikation, Unterstützung in Krisenzeiten, globale Vernetzung, Flexibilität, Unmittelbarkeit sowie inspirierende und bildende Inhalte und die Förderung geistlicher Berufungen. Dennoch bestehen zentrale Herausforderungen, wie die Abnahme physischer Begegnung, Fehlinformationen, digitale Spaltung, kultureller Widerstand, Suchtgefahren und digitale Erschöpfung, Datenschutzprobleme, Generationsunterschiede, politische Zensur, Sprachbarrieren, wirtschaftliche Einschränkungen und infrastrukturelle Defizite. Zur Stärkung der digitalen Evangelisierung empfiehlt die Studie eine ausgewogene Kombination traditioneller und digitaler Ansätze, umfassende digitale Schulungen für kirchliche Führungspersonen, Investitionen in Infrastruktur, Maßnahmen zur Cybersicherheit, die Entwicklung kulturell relevanter und innovativer Inhalte, die Zusammenarbeit mit Influencern und jugendlichen Content Creators sowie ein vertieftes Verständnis für die Bedürfnisse und Trends junger Menschen. Zudem wird eine kontextualisierte Theologie der neuen Medien und eine strategische Einbindung der Jugend vorgeschlagen. Abschließend bietet diese Forschung einen umfassenden Rahmen für digitale Evangelisierung und liefert wertvolle Impulse für die katholische Kirche in Uganda – und darüber hinaus – auf dem Weg zu einer dynamischen, inklusiven und geistlich bereichernden digitalen Glaubensgemeinschaft. Die Studie leistet einen bedeutenden Beitrag zum breiteren Diskurs über Religion und Technologie und bietet Erkenntnisse und Ansätze, die auch für ähnliche Initiativen weltweit von Nutzen sein können.
Abstract
(Englisch)
This study investigates the integration of new media into youth evangelization within the Catholic Church in Uganda, examining how digital technologies can be effectively harnessed to engage young people in a rapidly digitalizing society. Given Uganda’s predominantly youthful population and the global shift toward digital communication, the research addresses the urgent need for the Church to adapt its evangelization strategies. Employing a mixed-methods approach—comprising an online survey targeting youth and church leaders, alongside a critical review of relevant literature—the study explores implementation strategies, identifies successes and failures, highlights emerging opportunities, uncovers key challenges, and proposes practical recommendations for enhancing digital engagement. Findings reveal significant progress in the Church’s digital adoption, including increased use of social media, a growing positive attitude toward digital media among clergy and pastoral agents, active youth involvement in digital ministry, virtual Bible study and prayer groups, online catechesis, promotion of Church music and events, and a robust digital response during the COVID-19 pandemic. These efforts have expanded the Church’s reach and fostered interactive, community-centered evangelization. Nevertheless, notable failures persist, including over-reliance on traditional methods, slow adaptation to digital tools, digital illiteracy among some leaders, limited content innovation, poor marketing strategies, lack of influencer collaboration, inconsistent online presence, and minimal youth involvement in digital decision-making. A disconnect from youth culture and insufficient investment in media infrastructure further hinder effective integration. Despite these setbacks, the potential of new media remains vast. It enables broader accessibility, peer-led evangelization, digital catechesis, creative expression, cost-effective outreach, support during crises, global connectivity, flexibility, immediacy, and opportunities for inspirational, educational content and the promotion of vocations. However, significant challenges remain, such as reduced physical engagement, misinformation, digital divide, cultural resistance, digital addiction and fatigue, privacy concerns, generational gaps, political censorship, language barriers, economic constraints, and infrastructural deficiencies. To advance digital evangelization, the study recommends a balanced integration of traditional and digital approaches, comprehensive digital training for Church leaders, increased investment in infrastructure, robust cybersecurity measures, culturally relevant and innovative content creation, collaboration with influencers and youth content creators, and deeper understanding of youth trends and needs. It further calls for the development of a contextual theology of new media and strategic youth engagement. In conclusion, this research provides a comprehensive framework for digital evangelization, offering valuable guidance for the Catholic Church in Uganda—and beyond—as it seeks to cultivate a dynamic, inclusive, and spiritually enriching digital faith community. It contributes meaningfully to the broader discourse on religion and technology, presenting insights and frameworks that can inform similar initiatives across global religious landscapes.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Digitale Jugend-Evangelisierung Glaube in sozialen Medien Medien und Religion Jugend und Neue Medien Katholische Kirche und Technologie
Schlagwörter
(Englisch)
Digital Youth Evangelization Faith and Social Media Media and Religion Youth and New Media Catholic Church and Technology
Autor*innen
Bernard Rabwoni
Haupttitel (Englisch)
The integration of new media in youth evangelization
Hauptuntertitel (Englisch)
a case study of the Catholic Church in Uganda
Paralleltitel (Deutsch)
Die Integration neuer Medien in die Jugend-Evangelisierung
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine Fallstudie der katholischen Kirche in Uganda
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
vii, 275 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Jaroslav Franc ,
Emmanuel Katongole
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
11 Theologie > 11.70 Praktische Theologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17640856
Utheses ID
75772
Studienkennzahl
UA | 780 | 011 | |
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