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Frauen*gesundheit - die Rolle sozialer Medien im Umgang mit dem Krankheitsbild PMDS
Amira Leona Victor
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Julia Wippersberg
DOI
10.25365/thesis.78390
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15637.98695.923426-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Erkrankungen, die spezifisch menstruierende Personen betreffen, sind oft von Stigmata rund um die Menstruation und einem Gender Bias in der Medizin geprägt. Auch psychische Erkrankungen sind weiterhin stigmatisiert. Die Prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) liegt an der Schnittstelle dieser Bereiche, weshalb Betroffene mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Trotz der Aufnahme in diagnostische Kataloge ist PMDS selbst unter Fachpersonen teils noch unbekannt. Soziale Medien spielen eine wachsende Rolle in der Gesundheitskommunikation. Diese Arbeit untersucht ihre Bedeutung für PMDS-Betroffene sowie ihre Wahrnehmung alternativer Informations- und Unterstützungsangebote. Dazu wurden zehn Leitfadeninterviews qualitativ analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Plattformen unterschiedliche Funktionen erfüllen, welche jedoch nicht unabhängig von Nutzungsmustern und Generationenzugehörigkeit betrachtet werden können. Inhalte zu PMDS in sozialen Medien stammen bisher vor allem von Laien, während Fachpersonen weniger präsent sind. Erstere besitzen für Betroffene besonders durch ihr Identifikationspotenzial Relevanz, letztere aufgrund ihres Faktenwissens. Betroffene übernehmen Informationen aus sozialen Medien meist reflektiert, sehen soziale Medien als Chance, jedoch mangels Alternativen. Gleichzeitig besteht große Unzufriedenheit mit bestehenden Unterstützungsangeboten außerhalb sozialer Medien.
Abstract
(Englisch)
Illnesses that specifically affect menstruating persons are often characterized by stigmas surrounding menstruation and a gender bias in medicine. Mental illnesses also continue to be stigmatized. Premenstrual dysphoric disorder (PMDD) lies at the intersection of these areas, which is why those affected face particular challenges. Despite its inclusion in diagnostic catalogs, PMDD is still partly unknown even among professionals. Social media play a growing role in health communication. This study examines their significance for PMDD patients and their perception of alternative information and support services. Therefore, ten guideline interviews were analyzed qualitatively. The results show that different platforms fulfill different functions, which, however, cannot be understood independently of usage patterns and generational affiliation. Content on PMDD in social media has so far mainly come from laypeople, while professionals are less present. The former are particularly relevant for those affected due to their identification potential, while the latter are relevant due to their factual knowledge. Those affected usually adopt information from social media in a reflected manner and see social media as an opportunity, but due to a lack of alternatives. At the same time, there is great dissatisfaction with existing support services outside of social media.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
PMDS Frauengesundheit soziale Medien qualitative Inhaltsanalyse Interviews Betroffene
Schlagwörter
(Englisch)
PMDD Women's health social media qualitative content analysis interviews patients
Autor*innen
Amira Leona Victor
Haupttitel (Deutsch)
Frauen*gesundheit - die Rolle sozialer Medien im Umgang mit dem Krankheitsbild PMDS
Paralleltitel (Englisch)
Women's* health - the role of social media in dealing with the condition PMDS
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
466 Seiten in verschiedenen Seitenzählungen : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC17532305
Utheses ID
75838
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
