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Mediendidaktische Überzeugungen und Selbstwirksamkeitserwartungen von angehenden Grundschullehrkräften
Paul Heinesch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Christian Swertz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78342
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17248.98784.641335-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Masterarbeit wird der Frage nachgegangen, welche mediendidaktischen Überzeugungen und Selbstwirksamkeitserwartungen angehende Grundschullehrkräfte (aus Luxemburg) zu digitalen Medien haben. Grund hierfür ist der äußerst defizitäre Forschungsstand, besonders bei angehenden Lehrkräften, die anschließend an Grundschulen unterrichten. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es somit, diesbezüglich neue Daten zu liefern, wobei der thematische Fokus auf dem Potenzial digitaler Medien liegt, schulische Lehr-Lernprozesse anzuregen oder zu unterstützen. Zur Beantwortung der Forschungsfrage (inkl. Hypothesen) und zum Erreichen des Forschungsziels wurde dabei eine qualitative Vorgehensweise in Form von leitfadengestützten Interviews gewählt. Die Interviews mit den angehenden Grundschullehrkräften (N = 5), die im Bachelor für Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Luxemburg eingeschrieben sind, wurden nach der Erhebung anhand der inhaltlich-strukturierenden Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) ausgewertet. Die thematisch zusammengefassten und kategorisierten Äußerungen der Studierenden wurden vermehrt durch die theoretische Linse des medialen Habitus und seiner Formen (Kommer, 2010) analysiert. Durch dieses Vorgehen kann als Ergebnis dieser Forschung festgehalten werden, dass die Studierenden – ähnlich wie bei Kommers Untersuchungen zum medialen Habitus (2010) – nach wie vor eher kritische und zurückhaltende Überzeugungen gegenüber digitalen Medien aufweisen. Dennoch äußerten die Studierenden vorwiegend positive Selbstwirksamkeitserwartungen, wenn es um den Umgang und den Einsatz von digitalen Medien im Unterricht geht, obwohl es ihnen laut eigenen Aussagen noch an praktischen Erfahrungen mangelt. Die mediendidaktischen Kompetenzen hingegen sind äußerst ambivalent beurteilt und zugleich sehr unvollständig eingeschätzt worden. Fest steht jedoch, dass die mediendidaktischen Überzeugungen deutlich durch ihren medialen Habitus geprägt sind, der unter den befragten Studierenden sehr homogen ausgefallen ist. Einen klaren Zusammenhang zwischen den mediendidaktischen Überzeugungen und Selbstwirksamkeitserwartungen, wie er in der Forschungsliteratur beschrieben wird, konnte man zumindest bei dieser Stichprobe und somit in dieser Forschung nicht nachweisen. Weiterführende Forschungen in dieser Thematik könnten durch eine erhöhte Anzahl an Teilnehmenden noch genauer herausarbeiten, woran angehende Grundschullehrkräfte ihre mediendidaktischen Überzeugungen und Selbstwirksamkeitserwartungen festmachen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mediendidaktik Überzeugungen zu digitalen Medien Selbstwirksamkeitserwartungen zu digitalen Medien Angehende Grundschullehrkräfte Medialer Habitus Mediale Habitusformen qualitativ digitale Medien mediendidaktische Kompetenzen Überzeugungen teacher beliefs
Autor*innen
Paul Heinesch
Haupttitel (Deutsch)
Mediendidaktische Überzeugungen und Selbstwirksamkeitserwartungen von angehenden Grundschullehrkräften
Paralleltitel (Englisch)
Media didactic beliefs and self-efficacy expectations of pre-service primary school teachers
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
131 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Swertz
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17524613
Utheses ID
75866
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
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