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Zwischen Fokus und Anstrengung
der Zusammenhang kardiovaskulärer Reaktionen und Flow bei kognitiven Herausforderungen
Giulia Elena Weil
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job Sutnar
DOI
10.25365/thesis.78770
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23333.03456.411778-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Flow-Erleben beschreibt einen Zustand tiefer Konzentration, der oft mit einem Gefühl von Mühelosigkeit einhergeht (Csikszentmihalyi & Nakamura, 2018). Vergangene Studien deuten auf einen positiven Zusammenhang mit physiologischer Anstrengung hin, liefern bislang jedoch uneinheitliche Befunde (z. B. Peifer et al., 2014; De Manzano et al., 2010; Murch et al., 2020). Ziel der vorliegenden Studie war es, den Zusammenhang zwischen Anstrengung – gemessen über die Präejektionsperiode (PEP) – und Flow-Erleben bei einer kognitiv anspruchsvollen Aufgabe zu untersuchen. 110 Studierende bearbeiteten eine N-Back-Aufgabe, während die physiologische Aktivierung aufgezeichnet und das Flow-Erleben anschließend mithilfe der Flow-Kurzskala (FKS; Rheinberg et al., 2003) erhoben wurde. Entgegen der Annahme zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen Anstrengung und Flow. Explorativ ergab sich jedoch, dass ein höheres Flow-Erleben mit einer besseren Leistung in der Aufgabe einherging. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Flow nicht zwangsläufig mit erhöhter physiologischer Aktivierung zusammenhängt, sondern vielmehr mit einer effizienten Nutzung kognitiver Ressourcen verbunden sein könnte. Zukünftige Studien sollten Flow kontinuierlich erfassen und die subjektive Bewertung von Anstrengung stärker berücksichtigen.
Abstract
(Englisch)
Flow experience describes a state of deep concentration often accompanied by a sense of effortlessness (Csikszentmihalyi & Nakamura, 2018). Previous studies suggest a positive association with physiological effort but have yielded inconsistent findings (e.g., Peifer et al., 2014; De Manzano et al., 2010; Murch et al., 2020). The present study aimed to examine the relationship between effort—measured via the pre-ejection period (PEP)—and flow experience during a cognitively demanding task. A total of 110 students completed an N-back task while physiological activation was recorded and flow was subsequently assessed using the Flow Short Scale (FKS; Rheinberg et al., 2003). Contrary to expectations, no significant relationship was found between effort and flow. However, exploratory analyses revealed that higher flow experience was associated with better task performance. These findings suggest that flow is not necessarily linked to increased physiological activation but may instead reflect an efficient use of cognitive resources. Future research should aim to assess flow more continuously and place greater emphasis on the subjective evaluation of effort.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Flow Anstrengung kardiovaskuläre Aktivität sympathische Aktivierung
Schlagwörter
(Englisch)
Flow effort
Autor*innen
Giulia Elena Weil
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen Fokus und Anstrengung
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Zusammenhang kardiovaskulärer Reaktionen und Flow bei kognitiven Herausforderungen
Paralleltitel (Englisch)
Between focus and effort
Paralleluntertitel (Englisch)
the relationship between cardiovascular responses and flow during cognitive challenges
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Veronika Job Sutnar
Klassifikation
77 Psychologie > 77.47 Bewusstseinszustände
AC Nummer
AC17590544
Utheses ID
75986
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
