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Die Schaffung von "Breathing Spaces" für Burgenländischkroatisch nach dem Vorbild von "The Icelandic Village"
Katharina Strasser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Angewandte Linguistik
Betreuer*in
Eva Vetter
DOI
10.25365/thesis.78546
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29309.12555.417556-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Aktuell liegt ein zentraler Fokus von Sprachrevitalisierungsbemühungen im Kontext minorisierter Sprachen auf sogenannten „New Speakers“. Gemeint sind damit sämtliche Personen, die bewusst und aktiv Ressourcen in den Erwerb und die Nutzung einer minorisierten Sprache investieren (Cajka et al. 2024). Burgenländischkroatisch kann in diversen Kursen gelernt werden – schwierig ist es jedoch, Räume der informellen Sprachverwendung zu finden. Das Sprachförderkonzept „The Icelandic Village“ (Theodórsdóttir & Friðriksdóttir 2013) versucht diese Diskrepanz mit einem „usage-based approach“ (Wagner 2015) zu überbrücken und Sprachanfänger*innen von Beginn an an alltäglicher Sprachverwendung in Island teilhaben zu lassen. Dabei werden Unternehmen geschult, wie sie Sprachlernende bei der Sprachverwendung in Alltagssituationen unterstützen können. In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, wie das Konzept von „The Icelandic Village“ adaptiert werden kann, um im burgenländischkroatischen Kontext zu funktionieren. Dabei wird ein partizipativer Ansatz (Leonard & Haynes 2010) verwendet und die Sprachgemeinschaft sowie verschiedene Expert*innen in die Konzeptplanung miteinbezogen. Zentrale Fragen, die mit ethnografischer Feldforschung und einer Gruppendiskussion untersucht werden, sind: Wie stellt sich die Community ein Sprachdorf vor? Welche Unternehmen und Einrichtungen eignen sich als Sprachpartner*innen? Wie können die Lernenden motiviert werden? Wie können Rahmen und Erscheinungsbild im burgenlandkroatischen Kontext gestaltet werden? Basierend auf den Ergebnissen werden Vorschläge formuliert, die als Orientierung für eine Implementierung eines Sprachdorfs zu verstehen sind. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Umsetzung eines Sprachdorfs im burgenländischkroatischen Kontext als sinnvolle Maßnahme erscheint, von der viele Sprachverwender*innen profitieren können. Die vorliegende Masterarbeit soll zu einer Revitalisierung des Burgenländischkroatischen beitragen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Minorisierte Sprachen Sprachrevitalisierung The Icelandic Village Burgenländischkroatisch
Autor*innen
Katharina Strasser
Haupttitel (Deutsch)
Die Schaffung von "Breathing Spaces" für Burgenländischkroatisch nach dem Vorbild von "The Icelandic Village"
Paralleltitel (Englisch)
Modeling "breathing spaces" for Burgenland Croatian based on the concept of "The Icelandic Village"
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
117 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eva Vetter
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17558095
Utheses ID
76103
Studienkennzahl
UA | 066 | 899 | |
