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Art interventions in an urban environment
the effect of familiar versus unfamiliar artworks on well-being
Doris Jessica Avram
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78678
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30029.00445.402799-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Urbanisierung und zunehmende städtische Verdichtung stellen eine wachsende Herausforderung für die psychische Gesundheit der Stadtbewohner dar. Dies unterstreicht die Bedeutung der Gestaltung städtischer Umgebungen, die das Wohlbefinden fördern. Während Grünflächen in diesem Zusammenhang bereits umfassend untersucht wurden, bleibt das Potenzial von Kunst als Element zur Steigerung des Wohlbefindens im urbanen Raum bislang weitgehend unerforscht. Aufbauend auf Theorien aus der empirischen Ästhetik, insbesondere zur Rolle von kognitiver Verarbeitungsflüssigkeit und Vertrautheit, untersuchte diese Studie, ob bekannte gegenüber unbekannten Kunstwerken in einem öffentlichen Raum die Umweltbewertung, die psychologische Restaurierung und das Wohlbefinden positiv beeinflussen. In einer Feldstudie wurden 119 Teilnehmende zufällig einer von drei Bedingungen zugewiesen: bekannte Kunstwerke, unbekannte Kunstwerke oder keine Kunstwerke (Kontrollbedingung). Vor und nach einer kurzen Intervention wurden subjektive Maße zu Angst, Stress, negativer und positiver Stimmung erhoben; Umweltbewegungen sowie wahrgenommene Restaurierung erfolgten nach der Intervention. Obwohl keine signifikanten Gruppenunterschiede zwischen den Bedingungen festgestellt wurden, zeigten alle Teilnehmenden Verbesserungen im Wohlbefinden. Eine ergänzende Onlinestudie mit 26 Teilnehmenden ermöglichte den Vergleich aller Bedingungen, einschließlich einer leeren Straßenumgebung und zeigte, dass Umgebungen mit Kunstwerken restaurativer und ästhetisch ansprechender wahrgenommen werden. Die Studie liefert wichtige Implikationen auf Basis ihrer Ergebnisse. Obwohl die Hypothesen verworfen wurden, unterstreichen die Ergebnisse die Vorteile kurzer urbaner Pausen. Teilnehmende aller Bedingungen zeigten Wohlbefindungsverbesserungen, auch ohne direkte Interaktion mit Kunst. Zudem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass öffentliche Kunst besonders in visuell monotonen Bereichen wirksam sein könnte, da ästhetische Veränderungen dort stärker wahrgenommen werden.
Abstract
(Englisch)
Urbanization and increasing city density pose growing challenges to public mental health, making it essential to design restorative urban environments that promote well-being. While nature has been widely studied in this context, the potential of public art as a restorative element remains underexplored. Drawing on theories from aesthetic research, particularly the role of cognitive fluency and familiarity in shaping aesthetic appreciation, this study investigated whether familiar versus unfamiliar artworks in an urban public space affect environmental evaluation, perceived restoration and well-being. In a mixed-method field study, 119 participants were randomly assigned to one of three conditions: familiar artwork, unfamiliar artwork, or no artwork (control). Subjective measures of anxiety, stress, negative mood and positive mood were collected before and after a brief intervention, as well as restorative and environmental evaluations after the intervention. Although no significant group differences between the conditions were found, all participants showed improvements in well-being after the intervention. A follow-up online study with 26 participants allowed for a comparison of all conditions, including an empty street setting, and revealed that environments with artworks were perceived as more restorative and aesthetically appealing. The study provides important implications based on its null results. While the main hypotheses were rejected, the findings highlight the psychological benefits of short urban breaks. Participants across all conditions showed improved mood, even without art interaction. Moreover, the findings indicate that public art may be more effective in visually monotonous areas, where aesthetic enhancements are more noticeable and impactful.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Wohlbefinden Kunst Urbanisierung Vertrautheit Ästhetik Umwelt
Schlagwörter
(Englisch)
Urbanization Well-being Art Familiarity Aesthetic experience Environment
Autor*innen
Doris Jessica Avram
Haupttitel (Englisch)
Art interventions in an urban environment
Hauptuntertitel (Englisch)
the effect of familiar versus unfamiliar artworks on well-being
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
67 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.08 Kunstpsychologie ,
43 Umweltforschung > 43.64 Umweltbelastung durch Städtebau ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17569092
Utheses ID
76118
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1