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Representative actions in private enforcement of EU competition law
transposition of directive 2020/1828 in Germany, Portugal and Slovakia
Jakub Mandelik
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (LL.M.) [Berufsbegleitend]
Betreuer*in
Marco Botta
DOI
10.25365/thesis.78760
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18202.16162.369970-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Wettbewerbsrecht hat eine lange Entwicklung durchlaufen, von den ersten Bestimmungen des Vertragswerks über die prägende Entscheidungspraxis des Europäischen Gerichtshofs, die anschließend zur Grundlage für bedeutende Rechtsvorschriften im Bereich des öffentlichen und privaten Rechts wurde. Als jüngste wichtige gesetzgeberische Maßnahme der Europäischen Union in diesem Zusammenhang wurde die Richtlinie (EU) 2020/1828 über Verbandsklagen zum Schutz der Kollektivinteressen der Verbraucher eingeführt. Die Arbeit wird sich auf die wichtigsten Elemente der neuen EU-Gesetzgebung konzentrieren (ihre Ziele und wesentlichen Rechtsvorschriften) und analysieren, wie diese Richtlinie in die Rechtsordnungen ausgewählter EU-Mitgliedstaaten umgesetzt wurde. Die Untersuchung wird die Vor- und Nachteile der neuen nationalen Rechtsvorschriften in Deutschland, Portugal und der Slowakei bewerten (die auf Grundlage der Richtlinie über Verbandsklagen erlassen wurden), wobei der mögliche Einfluss auf die kollektive Rechtsdurchsetzung durch private Akteure im Wettbewerbsrecht berücksichtigt wird. Es werden nicht nur die konkreten Rechtsakte identifiziert, durch die die Richtlinie umgesetzt wurde, sondern auch die Stellung der neuen Rechtsvorschriften innerhalb der bestehenden nationalen Rechtsordnung im Bereich des Wettbewerbsrechts (wie Deutschland und andere Mitgliedstaaten den Anwendungsbereich der „Verbraucherrichtlinie“ im Rahmen ihrer Umsetzung erweitert haben). In Bezug auf Deutschland werden die Auswirkungen der neu eingeführten Gesetzgebung auf das Rechtsgefüge der sogenannten Musterfeststellungsklage sowie des Abtretungsmodells bewertet. Im Hinblick auf Portugal wird das Verhältnis der neuen Gesetzgebung zur sogenannten Volksklage sowie zur bestehenden Opt-out-Regelung analysiert. Und bezüglich der Slowakei werden unterschiedliche Aspekte der neu erlassenen Rechtsvorschriften im Vergleich zu den deutschen und portugiesischen Rechtsvorschriften herausgearbeitet. Die Arbeit wird außerdem untersuchen, ob Verbraucher (und Wettbewerber) ihre Rechte durch die neue Gesetzgebung kollektiv erfolgreicher durchsetzen können. Abschließend wird die Arbeit neue gesetzliche Bestimmungen vorschlagen, die zu einer weiteren Stärkung des Wettbewerbsrechts beitragen könnten.
Abstract
(Englisch)
Competition law has undergone a long period of development. From the first provisions of the Treaty, through the robust decision-making practice of the European Court of Justice, which subsequently became the basis for significant legislation in the field of public and private law. As the latest important legislative activity from the European Union in this regard, Directive (EU) 2020/1828 on representative actions for the protection of the collective interests of consumers was introduced. Thesis will focus on the most important elements of the new EU legislation (its objectives and key legal provisions) and analyze the way in which this Directive was transposed into the legal orders of the selected EU Member States. Research will assess advantages and disadvantages of the new national legislations in Germany, Portugal and Slovakia (which have been adopted on the basis of Representative Actions Directive), considering the possible impact on collective private enforcement of competition law. We will identify not only the law by which Directive was adopted, but also the position of new legal regulation within the existing national order in the field of competition law (how Germany and other Member States have extended the scope of the “consumer” Directive in the context of its transposition). In relation to Germany, we will evaluate the impact of newly adopted legislation on legal regime of so-called model declaratory action and assignment model. Regarding to Portugal, we will analyze the relation of new legislation to so-called popular action and existing opt-out regime. And in concern to Slovakia, we will identify different aspects of the newly adopted legal regulation compared to the German and Portuguese legal regulations. Thesis will also examine whether the consumers (and competitors) could be collectively more successful in protecting their rights thanks to the new legislation. Finally, Thesis will suggest the new legal provisions that could contribute the further growth of competition law.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wettbewerbsrecht Private Durchsetzung Verbandsklagen Abhilfemaßnahmen Unterlassungsmaßnahmen Richtlinie über Verbandsklagen Portugal Volksklage Deutschland Slowakei Abtretungsmodell Verbraucher KMU und andere Wettbewerber
Schlagwörter
(Englisch)
Competition law Private enforcement Representative actions Injunctive measures Redress measures Representative Actions Directive Portugal Popular action Germany Slovakia Assignment model Consumers SMEs and other competitors
Autor*innen
Jakub Mandelik
Haupttitel (Englisch)
Representative actions in private enforcement of EU competition law
Hauptuntertitel (Englisch)
transposition of directive 2020/1828 in Germany, Portugal and Slovakia
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
78 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marco Botta
Klassifikation
86 Recht > 86.29 Wettbewerbsrecht. Kartellrecht
AC Nummer
AC17590056
Utheses ID
76259
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
