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Entre bombes et mots
les dichotomies dans les discours présidentiels français au sujet de l'intervention en Afghanistan
Luce Mona Sophia Tinarrage-Marzais
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Gerald Faschingeder
DOI
10.25365/thesis.78771
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18220.17425.807217-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Zu Beginn der militärischen Intervention in Afghanistan (2001-2021) waren die Ziele nach dem 11. September die Rache und die Zerstörung von terroristischen Zellen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Ziele der Intervention in eine politische Richtung: Staats- und Friedensaufbau und Stabilisierung des Landes. Die Unterstützung der lokalen Bevölkerung gewann auch an Bedeutung. Ein militärisches Engagement dieser Größenordnung erfoderte Erklärungen und Rechtfertigungen, die die Präsidenten der Koalitionsländer ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Reden mitteilten. Während des Zeitraums der Intervention folgten vier französische Präsidenten aufeinander, aber nur drei waren in Amt während der französischen Beteiligung an der Intervention (2001-2014). Mit Beginn des Krieges gegen den Terror wurde es immer wichtiger, sich identitär von den Terroristen zu unterscheiden. Dies äußerte sich beispielsweise in der Verwendung von Dichotomien. Diese Gegenüberstellung mit “anderen” trägt dazu bei, “unsere” Identität zu schaffen. Diese Dynamik wird anhand von Edward Saïds Orientalismus erläutert. Der Kern dieser Arbeit befasst sich mit der Konstruktion von Identität durch die Definition einer Andersartigkeit. Dieser Prozess wird anhand einer Analyse der Dichotomien in den Reden der französischen Präsidenten mit der Methode der kritischen Diskursanalyse untersucht.
Abstract
(Englisch)
At the beginning, the military intervention in Afghanistan (2001–2021) had the objectives of revenge and destruction of terrorist cells after the attacks on September 11th. The objectives of the intervention changed progressively towards a more political direction of state-building, stabilisation of the country and peacebuilding. The support to the local population gained more importance as well. A military engagement as big as this one needed explaining and justifying. These were given in discourses by the presidents of the countries involved in the coalition to their co-citizens. During the time of the intervention, there were four French presidents in power, but only three during the French implication in the intervention (2001-2014). With the start of the War on Terror, it became increasingly important to distanciate one’s identity to the terrorists’ identity. This translated for example in the use of dichotomies. This opposition to “others” participates to create “our” identity. This dynamic is explained with the help of The Orientalism by Edward Saïd. The core of the master thesis is the construction of identity through the definition of otherness. This process is studied with the analysis of dichotomies in the French presidential discourses, with the Critical Discourse Analysis method.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Critical Discours Analysis (CDA) Präsidenten Frankreich Diskurse Orientalismus Afghanistan Intervention Krieg
Autor*innen
Luce Mona Sophia Tinarrage-Marzais
Haupttitel (Französisch)
Entre bombes et mots
Hauptuntertitel (Französisch)
les dichotomies dans les discours présidentiels français au sujet de l'intervention en Afghanistan
Paralleltitel (Englisch)
Between bombs and words
Paralleltitel (Deutsch)
Zwischen Bomben und Wörtern
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
222 Seiten : Illustrationen
Sprache
Französisch
Beurteiler*in
Gerald Faschingeder
AC Nummer
AC17590553
Utheses ID
76266
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
