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Zyklus und Ernährung
Auswirkungen vegetarisch-veganer, flexitarischer und omnivorer Ernährung und anderer Lifestyleparameter auf den Menstruationszyklus
Bernadette Berger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Deutsch
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
DOI
10.25365/thesis.78567
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18247.15616.403281-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Menstruationszyklus in Zusammenhang mit Ernährung (und anderen Lifestyleparametern). Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage: Welche Auswirkungen hat vegetarische oder vegane Ernährung auf den weiblichen Zyklus im Vergleich zu anderen Ernährungsformen (omnivor und flexitarisch) und wie beeinflussen andere Lifestyleparameter den Menstruationszyklus der Frau mit? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine Datenerhebung mittels Fragebogenstudie (Online-Tool, erstellt über SoSci Survey) durchgeführt. Somit konnten Daten rund um den Zyklus und die Ernährung von 84 Frauen generiert und in weiterer Folge ausgewertet und diskutiert werden. Die Auswertung der Daten erfolgte mit dem Statistikprogramm IBM SPSS Programm 29.0. Es wurden Mittelwerte, Standardabweichungen, Range, sowie absoluten und relativen Häufigkeiten berechnet sowie Chi-Squares und Fisher Exact Tests durchgeführt. Die Analyse zeigt, dass sich die gewählte Ernährungsform auf die Zyklusgesundheit, Regelmäßigkeiten und Beschwerden vor und nach der Menstruationsblutung auswirkt. Bei Vegetarierinnen und Veganerinnen kommt es im Vergleich zu den beiden Kontrollgruppen häufiger zu Unregelmäßigkeiten (verlängerte Blutungsdauer Blutungsdauer). Omnivor lebende Frauen leiden vergleichsweise oft unter Unterleibsschmerzen, während bei Vegetarierinnen und Veganerinnen psychische Beschwerden wie Angstzustände oder Depressionen und depressive Verstimmungen häufig stärker ausgeprägt sind, Flexitarierinnen liegen bei vielen der abgefragten Parameter im unteren Mittelfeld. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Diäten mit steigender Häufigkeit Unregelmäßigkeiten des Menstruationszyklus begünstigen und eine moderate, regelmäßige sportliche Betätigung (im Vergleich zu exzessiver oder mangelnder Aktivität) der Zyklusgesundheit zuträglich ist. Für die Praxis bedeutet dies, dass ein möglichst umfangreiches individuelles Wissen über den eigenen Zyklus und eine intuitive, aber aufgeklärte Herangehensweise an die Herstellung und Aufrechterhaltung der eigenen Zyklusgesundheit, sowie ein ausgewogener Lebensstil für Frauen von Priorität sein sollte.
Abstract
(Englisch)
The following study deals with the topic of the menstrual cycle in relation to diet (and other lifestyle parameters). The main focus of the study is to answer the following question of what effects does a vegetarian or vegan diet have on the female menstrual cycle in comparison to other diets (omnivorous and flexitarian) and what other lifestyle parameters do have an impact on a woman’s menstrual cycle. In order to answer the research question, data was collected using a questionnaire study (online tool, created via SoSci Survey). This allowed data on the menstrual cycle and nutrition of 84 women to be generated and subsequently evaluated and discussed. To evaluate the data a statistical program (IBM SPSS Program 29.0) was used, mean values, standard deviations, range, as well as absolute and relative frequencies were calculated, and chi-squares and fisher exact tests were carried out. The following analysis showed that the chosen diet has an effect on cycle health, regularity and symptoms before and after menstruation. In comparison to the other two control groups, vegetarians and vegans are more likely to experience irregularities like prolonged bleeding duration. Omnivorous women comparatively often suffer from abdominal pain, while vegetarians and vegans tend to experience psychological complaints more often, such as anxiety or depression and depressive moods, while flexitarians are usually in the lower midfield for the parameters surveyed. It was also found that dieting with increasing frequency favors irregularities in the menstrual cycle and that moderate, regular exercise (compared to excessive or lack of activity) is beneficial to cycle health. Therefore, having as much individual knowledge as possible about one`s own cycle and an intuitive but informed approach to establishing and maintaining one`s own cycle health, as well as and in addition to a balanced lifestyle, should be priority for all women.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Menstruation Zyklus Zyklusgesundheit Ernährung vegetarisch vegan flexitarisch omnivor
Schlagwörter
(Englisch)
menstruation cycle health nutrition vegetarian vegan flexitarian omnivorous
Autor*innen
Bernadette Berger
Haupttitel (Deutsch)
Zyklus und Ernährung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Auswirkungen vegetarisch-veganer, flexitarischer und omnivorer Ernährung und anderer Lifestyleparameter auf den Menstruationszyklus
Paralleltitel (Englisch)
Menstrual cycle and nutrition
Paralleluntertitel (Englisch)
effects of vegetarian-vegan, flexitarian and omnivorous diets and other liefestyle parameters on the menstrual cycle
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikation
42 Biologie > 42.67 Fortpflanzung. Entwicklung
AC Nummer
AC17558183
Utheses ID
76274
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 506 | 02
