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Der Wandel der politischen Einstellung Theodor Innitzers zwischen 1928 und 1938
Viktoria Summhammer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Katholische Religion Unterrichtsfach Mathematik
Betreuer*in
Thomas Prügl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78921
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30298.33296.577449-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Masterarbeit widmet sich der politischen Haltung Theodor Innitzers und deren Wandel in der Zeit von 1928 bis 1938 – einem Jahrzehnt tiefgreifender Umbrüche in Österreich. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Innitzers politische Überzeugungen im Laufe der Jahre entwickelten, insbesondere im Spannungsfeld zwischen autoritärem Ständestaat, erstarkendem Nationalsozialismus und der Rolle der katholischen Kirche. In seiner Funktion als Universitätsrektor 1928/1929, Bundesminister 1929/1930 und Erzbischof von Wien ab 1932 begegnete Innitzer unterschiedlichsten politischen Herausforderungen, die seine Haltung sowohl beeinflussten als auch für die Öffentlichkeit deutlich sichtbar machten. Ein besonderer Fokus liegt auf Innitzers Verhalten gegenüber dem Nationalsozialismus. Vor allem sein Verhalten im Kontext mit der sogenannten Feierlichen Erklärung war ein Akt, der sein Bild in der Öffentlichkeit dauerhaft prägte. Die Arbeit stützt sich überwiegend auf einschlägige Sekundärliteratur, berücksichtigt aber auch Primärquellen wie Hirtenworte, Predigten und Zeitungsberichte, um Innitzers Positionen möglichst differenziert darzustellen, einzuordnen und ihren Wandel zu reflektieren. Durch eine Gegenüberstellung mit kirchlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Zeit mit neueren Quellen aus den Vatikanischen Archiven soll sein Handeln aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. In thematisch und chronologisch gegliederten Kapiteln wird sein Wirken in zentralen historischen Momenten rekonstruiert – von den Studentenunruhen über den autoritären Umbau des Staates bis zum Anschluss 1938, zu dem sein Verhalten im März 1938 als auch jenes im Zuge des Rosenkranzfestes im Oktober gehört. Abschließend folgt ein Ausblick auf Innitzers Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg, insbesondere auf seine Bemühungen für nichtarische Katholik*innen. Die Arbeit endet mit einer kritischen Zusammenschau seines politischen Wandels und der Ambivalenz seiner Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Innitzer Theodor Innitzer politische Einstellung Rektor Universität Wien Erzbischof Ständestaat Anschluss Nationalsozialismus Hilfsstelle für nichtarische Katholiken
Autor*innen
Viktoria Summhammer
Haupttitel (Deutsch)
Der Wandel der politischen Einstellung Theodor Innitzers zwischen 1928 und 1938
Paralleltitel (Englisch)
The change of Theodor Innitzer's political views between 1928 and 1938
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
69 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Prügl
Klassifikation
11 Theologie > 11.50 Kirchengeschichte. Dogmengeschichte
AC Nummer
AC17602916
Utheses ID
76446
Studienkennzahl
UA | 199 | 518 | 520 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1