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Feedbackwahrnehmung aus der Sicht von Studierenden im Dialogdolmetschunterricht des Zentrums für Translationswissenschaft der Universität Wien
David Méndez Godoy
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Spanisch Deutsch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
DOI
10.25365/thesis.78939
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10389.30587.982488-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Wahrnehmung von Feedback durch Studierende im Dialogdolmetschunterricht am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien. Aufbauend auf dem Analysemodell von Gröber (2020) verfolgt die Arbeit das Ziel, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem tatsächlich beobachteten Feedbackverhalten der Lehrpersonen und der studentischen Wahrnehmung dieses Feedbacks herauszuarbeiten. Im theoretischen Teil werden unterschiedliche Feedbackmodelle vorgestellt, die auf kommunikationstheoretischen Ansätzen basieren und für den didaktischen Kontext des Dolmetschunterrichts angepasst wurden. Besonders berücksichtigt wird dabei das Modell von Gröber (2020), das verschiedene Dimensionen von Feedback – darunter evaluative und informative Komponenten sowie Aspekte der Selbstregulation und Adressatengerechtheit – differenziert betrachtet. Die empirische Untersuchung basiert auf einer qualitativen Fallstudie. Dazu wurden zwei Unterrichtseinheiten des Dialogdolmetschens videographisch aufgezeichnet und anhand des erwähnten Modells analysiert. Ergänzend wurden Gruppeninterviews mit den beteiligten Studierenden durchgeführt, um deren persönliche Wahrnehmung und Erfahrungen im Umgang mit dem erhaltenen Feedback zu erfassen. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende Feedback grundsätzlich als hilfreich und lernförderlich empfinden, jedoch Diskrepanzen zwischen der Intention der Lehrpersonen und der tatsächlichen Wahrnehmung aufweisen. Besonders deutlich wurden Unterschiede in der adressatengerechten Formulierung, im Umfang sowie in der zeitlichen Nähe des Feedbacks. Viele Studierende äußerten den Wunsch nach konkreteren und stärker individualisierten Rückmeldungen, insbesondere in Bezug auf ihren Lernfortschritt und ihre Dolmetschstrategien. Durch den systematischen Vergleich von beobachtetem und wahrgenommenem Feedback leistet die Arbeit einen Beitrag zur Professionalisierung der Feedbackpraxis im Dolmetschunterricht. Sie zeigt auf, an welchen Stellen der Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden optimiert werden kann, um Feedback als effektives didaktisches Instrument im Lernprozess zu nutzen.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis examines students’ perception of feedback in dialogue interpreting classes at the Centre for Translation Studies at the University of Vienna. Building on Gröber’s (2020) analytical model, the study aims to identify differences and similarities between the feedback observed in teaching practice and how it is perceived by students. The theoretical part presents various models of feedback rooted in communication theory, adapted to the didactic context of interpreter training. Particular focus is placed on Gröber’s (2020) model, which distinguishes between different dimensions of feedback, including evaluative and informative components, aspects of self-regulation, and audience orientation. The empirical investigation is based on a qualitative case study. Two dialogue interpreting classes were video-recorded and analysed using Gröber’s model. In addition, group interviews were conducted with participating students to gather their perceptions and experiences with the feedback received. The data were analysed using qualitative content analysis. The results indicate that students generally perceive feedback as helpful to learning, but discrepancies emerge between the instructors’ intentions and how the feedback is received. Differences were particularly evident in the degree of individualisation, the scope of feedback, and the timing. Many students expressed a desire for more concrete and personalised feedback, especially concerning their learning progress and interpreting strategies. By systematically comparing observed and perceived feedback, this thesis contributes to the professionalisation of feedback practices in interpreter education. It identifies key areas where communication between instructors and students can be improved in order to use feedback more effectively as a didactic tool in the learning process.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Feedback Dialogdolmetschen Unterricht Dialogdolmetschunterricht Wahrnehmung
Autor*innen
David Méndez Godoy
Haupttitel (Deutsch)
Feedbackwahrnehmung aus der Sicht von Studierenden im Dialogdolmetschunterricht des Zentrums für Translationswissenschaft der Universität Wien
Paralleltitel (Englisch)
Students' perception of feedback in dialogue interpreting classes at the Centre for Translation Studies of the University of Vienna
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
2, 90 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC17604169
Utheses ID
76498
Studienkennzahl
UA | 070 | 351 | 331 |
