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Internalising externalisation: Bulgaria at the crossroads of EU migration governance
Svetoslava Nikolaeva Stoyanova
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Patrick Müller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78757
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10461.35300.346438-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Arbeit ist es, die internen Anwendungen der Externalisierungspolitik der Europäischen Union auf Bulgarien zu untersuchen, einem wichtigen Mitgliedstaat an der EU-Außengrenze zur Türkei. Die Studie konzentriert sich auf den EU-Türkei-Deal von 2016 als Wendepunkt und untersucht, wie Bulgarien seinen Ansatz zur Migrationssteuerung als Reaktion auf die EU-geführten Bemühungen zur Kontrolle der irregulären Migration jenseits seiner territorialen Grenzen angepasst hat. Unter Anwendung der Theorien der Orchestrierung und des Kern-Peripherie-Rahmens analysiert die Arbeit den Fall Bulgariens nicht nur in seiner Rolle als passiver Empfänger von EU-Politik und ‑Finanzierung, sondern auch als aktiver Vermittler, der Externalisierungspraktiken umsetzt. Die empirischen Daten werden anhand der Dimensionen Ermöglichung, Einbindung und Überwachung untersucht, die die verschiedenen Rollen widerspiegeln, die Bulgarien in diesem Kontext einnimmt. Durch die Rückverfolgung von Prozessen und die qualitative Inhaltsanalyse von Rechtstexten, politischen Dokumenten und relevanten Berichten bietet die Studie einen Überblick über einige der Diskrepanzen zwischen EU- und nationalen Prioritäten sowie über Widersprüche zwischen Menschenrechtswerten und -verpflichtungen und den Praktiken zur Sicherung der Grenzen. Diese Arbeit soll einen Beitrag zur breiteren Debatte über Lastenteilung, Souveränität und Einhaltung von Vorschriften innerhalb der EU leisten und die Notwendigkeit einer gerechteren Migrationspolitik beleuchten, die den Herausforderungen Rechnung trägt, denen sich die Mitgliedstaaten beim Schutz der Außengrenzen der Union gegenübersehen.
Abstract
(Englisch)
This thesis aims to explore the internal applications of the European Union’s migration externalisation policy to Bulgaria, a key member state at the Union’s external border with Turkey. Focusing on the EU-Turkey Deal from 2016 as a turning point, the study investigates how Bulgaria has adapted its approach towards migration management in response to the EU-led efforts to control irregular migration beyond its territorial borders. Applying the theoretical lenses of orchestration and the core-periphery framework, the thesis analyzes the case of Bulgaria not only in its role as a passive beneficiary of EU policies and funding but also as an active intermediary that implements externalisation practices. Empirical data are examined across the dimensions of enabling, enlisting and monitoring, which provide a reflection of the diverse roles that Bulgaria takes on in this context. Through process tracing and qualitative content analysis on legal texts, policy documents and relevant reports, the study provides an overview of some of the misalignments between EU and national priorities as well as contradictions between human rights values and obligations and border management practices. This thesis aims to contribute to the broader debate on burden-sharing, sovereignty and compliance within the EU as well as shed light on the need for more equitable migration governance, which acknowledges the challenges faced by member states protecting the external borders of the Union.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Migration EU Grenzschutz Abkommen EU-Türkei 2016 Menschenrechte Flüchtlingsrechte Bulgarien
Schlagwörter
(Englisch)
migration EU border management 2016 EU-Turkey Agreement human rights refugee rights Bulgaria
Autor*innen
Svetoslava Nikolaeva Stoyanova
Haupttitel (Englisch)
Internalising externalisation: Bulgaria at the crossroads of EU migration governance
Paralleltitel (Deutsch)
Internalisierung und Externalisierung: Bulgarien am Scheideweg der EU-Migrationssteuerung
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
98 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Patrick Müller
Klassifikation
89 Politologie > 89.73 Europapolitik. Europäische Union
AC Nummer
AC17589921
Utheses ID
76502
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
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