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The role of peace agreements in reconciliation after internal ethnic conflicts
the Ohrid framework agreement in post-2001 North Macedonia
Ljubica Kostovska
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Stephan Wittich
DOI
10.25365/thesis.79962
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10515.51218.883366-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Nordmazedonien stellt den seltenen Fall einer Abspaltung vom ehemaligen Jugoslawien ohne jegliches Blutvergießen auf dem Weg zur Unabhängigkeit dar. Im Jahr 2001, zehn Jahre nach seiner Unabhängigkeit sah sich das Land jedoch mit einem internen bewaffneten ethnischen Konflikt konfrontiert, der, obwohl er kürzer als ein Jahr dauerte, Spuren in der zukünftigen Entwicklung des Landes hinterlassen hat. Dies gilt vor allem für die Aussöhnung der Völker, insbesondere der albanischen Minderheit, deren Rebellen den Konflikt ausgelöst hatten, sowie der mazedonischen Mehrheit. Der Konflikt wurde mit dem Rahmenabkommen von Ohrid (OFA) beendet, das durch internationale Vermittlung zustande kam. Der Charakter des Abkommens ist bis heute umstritten, aber es lässt sich nicht leugnen, dass es sich in Wirklichkeit mehr als „nur“ um ein Friedensabkommen handelte, denn es leitete den Wiederaufbau der Regierung sowie der rechtlichen und soziopolitischen Struktur des Landes ein. Eine vernachlässigte Seite der Interpretation und der Debatte über das Rahmenabkommen von Ohrid stellt jedoch die Frage dar, welche Auswirkungen sein Wortlaut, seine Interpretation und seine Umsetzung auf die Versöhnung in dem multiethnischen Land haben. Die vorliegende Arbeit untersucht diese Aspekte durch die Analyse unterschiedlicher Wahrnehmungen und zieht einige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Friedensabkommen auf die Versöhnung nach Konflikten.
Abstract
(Englisch)
North Macedonia is the rare case of seceding from the former Yugoslavia without any bloodshed on the way to its independence. However, ten years after its independence, in 2001 the country faced its internal armed ethnic conflict, which even though shorter than a year, has left mark on the future development on the country. This is especially in terms of reconciliation of its peoples, with emphasis on the Albanian minority, whose rebels initiated the conflict, and the Macedonian majority. The conflict was ended with the Ohrid Framework Agreement (OFA), which was concluded through the efforts of international mediation. The nature of the agreement is still disputed today, but it cannot be denied that in reality it goes beyond being “just” a peace agreement, initiating reconstruction of the government, and legal and socio-political structure of the country. However, a neglected side of the interpretation and debate over the Ohrid Framework Agreement is, in all its impact and legacy, how did its wording, interpretation and its implementation affect the reconciliation in the multiethnic country? This thesis investigates these aspects through analysis of different perceptions and provides some conclusions of the effect peace agreements have on post-conflict reconciliation.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
ethnische Konflikte Friedensabkommen Versöhnung Übergangsjustiz Nordmazedonien
Schlagwörter
(Englisch)
ethnic conflicts peace agreements reconciliation transitional justice North Macedonia
Autor*innen
Ljubica Kostovska
Haupttitel (Englisch)
The role of peace agreements in reconciliation after internal ethnic conflicts
Hauptuntertitel (Englisch)
the Ohrid framework agreement in post-2001 North Macedonia
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
79 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stephan Wittich
Klassifikationen
86 Recht > 86.99 Recht. Sonstiges ,
89 Politologie > 89.76 Friedensforschung. Konfliktforschung
AC Nummer
AC17740393
Utheses ID
76509
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
