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Der Zusammenklang des Vielseitigen
Inklusionsprojekte und deren Analysen in einer ländlichen Region
Thomas Diesenberger
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium der Katholischen Theologie Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Paul Michael Zulehner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79665
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16599.31307.128070-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Inklusion als soziale Teilhabe ist nicht nur ein ethisches Grundanliegen und Grundbedürfnis von uns Menschen. Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch den Staat Österreich, geht dieses Thema jede/n Bürger:in etwas an. Auch wenn das derzeitige soziale Klima Inklusion in unserer Gesellschaft nicht leicht macht, brauchen wir für die Umsetzung dieses Menschenrechts sog. „Inklusionsinfizierte“, noch mehr „Inklusionsaktivist:innen“, welche couragiert im öffentlichen Raum Akzente setzen und inklusive Projekte initiieren. Das erste Kapitel dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der psycho-sozialen Nachsorge durch die Caritas Oberösterreich aufgrund der Übernahme des Fürsorgeheims der Trappisten in Engelhartszell. Quellen sind Zeitzeugen, welche in Form qualitativer Interviews zu Wort kommen, interne Chroniken der Trappisten und Dokumente aus dem Diözesanarchiv Linz. Mit der Gründung des Unterstützungsvereins invita und St. Bernhard wurde unter Einbindung der Einrichtungsleitung, Gemeindeleitung und der Bevölkerung in der Region ein zivilgesellschaftliches Engagement initiiert, das sich u.a. auch der sozialen Teilhabe von Menschen mit BeHinderungen im ländlichen Raum widmet. Das zweite Kapitel skizziert den langen Weg der Inklusion von einem sonderpädagogischen Segment hin zu einem menschenrechtlichen Baustein. In diesem Teil wird auch eine außer-schulische Initiative vorgestellt. Der kommunale Index für Inklusion, ermöglicht ein Tool, um Inklusionsprojekte in den Kommunen zu starten und zu evaluieren. Das empirische Forschungsprojekt im dritten Kapitel beinhaltet qualitative Experteninterviews und eine quantitative Bevölkerungsfrage aus der Region. Beide empirische Methodiken beschäftigten sich mit der Frage nach Herausforderungen und Chancen von Inklusion für die Gesellschaft. Am Ende des Kapitels wird eine „Standardisierte Messung für Inklusionsprojekte“ vorgestellt, welche im Handlungsfeld bereits angewendet wurde. Das letzte Kapitel stellt Inklusionsprojekte und deren Prozesse aus der Praxis vor, welche zunächst in der Einrichtung begonnen haben, während der Durchführung aber in den öffentlichen Raum gewechselt sind. Das Ende der Arbeit widmet sich der Frage, wie die Erkenntnisse aus den vorgestellten Inklusionsprozessen für ein mögliches inklusives pastorales Handlungsfeld genutzt werden kann.
Abstract
(Englisch)
Inclusion as social participation is not only a basic ethical concern and basic need of us hu-mans. Since the ratification of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities by the state of Austria, this topic concerns every citizen. Even if the current social climate does not make inclusion in our society easy, we need socalled "inclusion infected" for the implementation of this human right, who courageously set accents in public space and initi-ate inclusive projects. The first chapter of this thesis deals with the development of psychosocial aftercare by Cari-tas Upper Austria due to the takeover of the Trappist welfare home in Engelhartszell. Sources are contemporary witnesses, who have their say in the form of qualitative inter-views, internal chronicles of the Trappists and documents from the Diocesan Archive Linz. With the founding of the invita and St. Bernhard support association, a civil society commit-ment was initiated with the involvement of the facility management, community management and the population in the region, which is also dedicated to the social participation of people with disabilities in rural areas. The second chapter outlines the long path of inclusion from a special education segment to a human rights component. In this part, an extracurricular initiative is also presented. The municipal index for inclusion enables a tool to start and evaluate inclusion projects in the municipalities. The empirical research project in the third chapter includes qualitative expert interviews and a quantitative population question from the region. Both empirical methodologies dealt with the question of challenges and opportunities of inclusion for society. At the end of the chapter, a "Standardized Measurement for Inclusion Projects" is presented, which has already been applied in the field of action. The last chapter presents inclusion projects and their processes from practice, which initially began in the facility, but moved to public space during implementation. The end of the thesis is dedicated to the question of how the findings from the presented inclusion processes can be used for a possible inclusive pastoral field of action.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Inklusion Inklusive Handlungsfelder Kirche und Inklusion Pastorale Handlungsfelder Inklusionsprojekte Inklusion und Menschenrechte Caritas Menschen mit Behinderungen Inklusionsprozesse
Autor*innen
Thomas Diesenberger
Haupttitel (Deutsch)
Der Zusammenklang des Vielseitigen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Inklusionsprojekte und deren Analysen in einer ländlichen Region
Paralleltitel (Englisch)
The harmony of the versatile
Paralleluntertitel (Englisch)
inclusion projects and their analyses in a rural region
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
300 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Beate Hennenberg ,
Johann Pock
Klassifikation
11 Theologie > 11.79 Praktische Theologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17717098
Utheses ID
76587
Studienkennzahl
UA | 780 | 011 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1