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The right to a fair trial v immunity
examining recent case law concerning international organisations
Juan Lucas Rumpf
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Stephan Wittich
DOI
10.25365/thesis.79414
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16599.52865.331065-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Immunität internationaler Organisationen und das Menschenrecht auf ein gerechtes Verfahren sind zwei völkerrechtliche Konzepte, die in einem widersprüchlichen Verhältnis zueinanderstehen. Anhand der Analyse jüngster Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, des Menschenrechtsausschusses der Vereinten Nationen und des österreichischen Verfassungsgerichtshofs untersucht diese Arbeit, wie nationale und internationale Gerichte mit den daraus resultierenden Schwierigkeiten umgehen. Die Doktrin, die im Waite and Kennedy Fall etabliert wurde und welche alternative Streitbeilegungsverfahren fordert, sobald Immunität ein formelles Hindernis zum Zugang zu Gerichten darstellt, wird als Lösung herangezogen. Obwohl diese Formel in allen analysierten Fällen zur Anwendung kommt, gelingt es den Gerichten dennoch nicht, das Grundrecht auf ein gerechtes Verfahren glaubhaft zu schützen. Darüber hinaus zeigt eine Auswertung der Rechtsprechung zu friedenserhaltenden Operationen ein besorgniserregendes Muster auf. Bei deliktischen Ansprüchen geben die Gerichte ihre etablierte Argumentationslinie auf und bestätigen die Immunität internationaler Organisationen auf Kosten von Zurechenbarkeit und Gerechtigkeit.
Abstract
(Englisch)
The immunity of international organisations and the human right to a fair trial are two concepts of international law which are inherently conflicting. Through analysis of recent case law originating from the European Court of Human Rights, the United Nations Human Rights Committee and the Austrian Constitutional Court, this thesis evaluates how national and international judiciaries navigate the resulting difficulties. The doctrine established in the Waite and Kennedy case, which requires “reasonable alternative means” of dispute resolution where immunity constitutes a procedural barrier to the courts, is used to tackle the issue. Although the formula is applied throughout the analysed cases, the judiciaries still fall short of credibly protecting the fundamental right to a fair trial. Furthermore, an evaluation of case law concerning peacekeeping operations reveals a concerning pattern. When tort claims are involved, courts abandon their established reasoning and uphold the immunity of international organisations at the expense of accountability and justice.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Internationale Organisationen Immunität Recht auf gerechtes Verfahren
Schlagwörter
(Englisch)
International organisations Immunity Right to a fair trial
Autor*innen
Juan Lucas Rumpf
Haupttitel (Englisch)
The right to a fair trial v immunity
Hauptuntertitel (Englisch)
examining recent case law concerning international organisations
Paralleltitel (Deutsch)
Das Recht auf gerechtes Verfahren gegen Immunität
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung der jüngsten Rechtsprechung zu internationalen Organisationen
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
55 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stephan Wittich
Klassifikationen
86 Recht > 86.84 Völkerrecht. Allgemeines ,
86 Recht > 86.91 Recht der internationalen Organisationen
AC Nummer
AC17669612
Utheses ID
76592
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
