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Albanian households in transition
the role of family and migration in Albania's journey from isolation to integration
Daklea Zenuni
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Globalgeschichte und Global Studies
Betreuer*in
Christian De Vito
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78858
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20865.32361.914295-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die albanische Migrationswelle nach dem Kommunismus und rückt dabei die Rolle des Haushalts in den Mittelpunkt, insbesondere der Frauen, die nicht sofort gemeinsam mit ihren Ehemännern migrierten, welche die Migration als beste alternative Lösung nach dem Zusammenbruch des Regimes wählten. Die Arbeit hebt die geschlechterspezifischen Auswirkungen der Migration hervor, basierend auf Interviews mit Personen, die direkt in Nachbarländer migrierten (in diesem Fall nach Italien), sowie mit Frauen, die den Haushalt führten. Neben den Interviews, die von mir geführt wurden, die als wertvolle Quellen mündlicher Geschichte (Oral-Hirstoy) dienen, liefern Daniele Vicaris Film La nave dolce und eine Dokumentation über Gender-Propaganda während des Kommunismus wichtige Perspektiven, die mir halfen, weitere Daten über die Migration selbst zu sammeln. Darüber hinaus bieten Primärquellen aus Büchern, die vom albanischen Diktator Enver Hoxha verfasst wurden, wichtige Einblicke in die Rolle der Frau in der albanischen Gesellschaft während der kommunistischen Zeit. Die Sekundärliteratur liefert unterschiedliche Perspektiven auf das Leben unter dem Regime sowie auf die Migrationsrouten vieler Albaner, insbesondere an Bord des Schiffes Vlora, das den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet. Zusammengenommen helfen diese Quellen, verschiedene Aspekte auf qualitativer Ebene in den Fokus zu rücken und zu aufzuzeigen, wie Mobilität in einem Land, das völliger Isolation ausgesetzt war – anders als jedes andere kommunistische Land im Osten – in jenen Jahren keine realistische Option darstellte und nach dem Sturz des Regimes als einziger Ausweg wahrgenommen wurde. Diese Mobilisierung, die unmittelbar nach dem Zusammenbruch des totalitären Regimes stattfand, war nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch ein politischer Akt, geprägt von Angst, Überwachung und Widerstand. Diese Perspektiven tragen zum Verständnis der menschlichen Kosten isolationistischer Regime und des anschließenden Zusammenbruchs des Landes in vielerlei Hinsicht bei.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores the Albanian migration wave after communism, putting the role of the household into focus, especially the women who did not migrate right away with their husbands, who chose migration as the best alternative solution after the collapse of the regime. Drawing on interviews with people who directly migrated to neighboring countries (in this case, Italy), as well as with women who managed the household, the thesis highlights the gendered impact of migration. In addition to the interviews, which serve as valuable sources of oral history, a film and a documentary provide important viewpoints that helped me collect more data about migration itself (such as Daniele Vicari’s film La nave dolce and a documentary about gender propaganda during communism). Furthermore, primary sources from books written by Albania’s dictator, Enver Hoxha, offer important insights into the role of women in Albanian society during communism. Secondary literature contributes different perspectives on life under the regime and on the migration routes taken by many Albanians, particularly aboard the Vlora ship, which marks the starting point of this thesis lays. Together, these sources help to bring various aspects into focus at a qualitative level, revealing how mobility in a country that faced total isolation—unlike any other communist country in the East—was not a viable option during those years, and was seen as the only escape once the regime fell. This mobilization that took place right after the collapse of the totalitarian regime was not only a personal decision but also a political act shaped by fear, surveillance, and resistance. These perspectives contribute to understanding the human cost of isolationist regimes and the collapse that the country experienced afterward in many directions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Migrationswelle in Albanien
Schlagwörter
(Englisch)
Migration after Communism in Albania
Autor*innen
Daklea Zenuni
Haupttitel (Englisch)
Albanian households in transition
Hauptuntertitel (Englisch)
the role of family and migration in Albania's journey from isolation to integration
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
101 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christian De Vito
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.01 Geschichte der Geisteswissenschaften
AC Nummer
AC17596316
Utheses ID
76636
Studienkennzahl
UA | 066 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1