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Die Klimaproblematik im interdisziplinären Unterricht von Chemie und Biologie unter Gesichtspunkten einer naturwissenschaftlichen Grundbildung
Konstantin Prindl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Chemie
Betreuer*in
Michael Alfred Anton
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78905
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22467.31331.324255-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Klimawandel ist eine der wichtigsten, globalen Problemstellungen, welche die Gesellschaft in der heutigen Zeit zu lösen hat. Zusätzlich dazu ist es eine Thematik, welche nur mithilfe vieler Disziplinen gemeinsam behandelt werden kann. Vor dieser Problematik stehen unter anderem auch Schüler*innen, wenn sie naturwissenschaftlich begründete und/oder ethisch-moralische Entscheidungen treffen sollen. Zu diesem Zweck müssen durch die Schule Kompetenzen vermittelt werden. Um Schüler*innen nicht nur das notwendige Fachwissen, sondern auch die benötigten Kompetenzen zur Bearbeitung solcher Problemstellungen bereitzustellen, benötigt es eine naturwissenschaftliche Grundbildung. Um eine solche bei Schüler*innen zu fördern wird in dieser Arbeit ein interdisziplinäres Unterrichtskonzept für die Sekundarstufe I präsentiert, welches die Ozeanversauerung interdisziplinär mit dem Fach Biologie behandelt. Dazu wird in dieser Arbeit zu Beginn eine Theorielegung vorgenommen. In dieser werden die wichtigsten Begriffe, wie die chemischen, biologischen und physikalischen Prozesse des Klimawandels erläutert. Dazu werden auch die menschlichen Einflüsse, wie auch die globalen und lokalen Auswirkungen des Klimawandels diskutiert, wobei im Detail auf die Versauerung der Ozeane eingegangen wird. Anhand des Lehrplans für die Fächer Biologie und Chemie wird gezeigt, dass ein solches interdisziplinäres Unterrichtskonzept von beiden Fächern gedeckt ist. In weiterer Folge werden auch die in der Literatur untersuchten Schülervorstellungen vorgestellt. Einen großen Teil der Arbeit macht Auswertung der Fragebögen für das Expertenrating aus. Dabei wird gezeigt, dass die Lernziele des erarbeiteten Unterrichtskonzepts von den Expert*innen als erreichbar eingestuft werden. Auch eine Verknüpfung von chemischem Fachwissen mit bereits vorhandenem Wissen auf der einen Seite und neuen Problemstellungen auf der anderen Seite konnte gezeigt werden. Dadurch bietet das Unterrichtskonzept einen Rahmen für die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der naturwissenschaftlichen Grundbildung in der Sekundarstufe I. Zusätzlich zeigte die Befragung auch, dass die Relevanz der Thematik für die Schüler*innen gegeben war und die Schülervorstellungen ausreichend berücksichtigt wurden. Dadurch wurden die Lernerperspektiven insgesamt auch gut abgebildet, was eine nachhaltige Förderung der naturwissenschaftlichen Grundbildung ermöglichen soll.
Abstract
(Englisch)
Climate change is one of the most important global problems, which society is facing currently. Further, it is a topic which can only be addressed with the help of all sciences. This is a problem, which students will be facing increasingly when they are required to participate in society. To this end they are expected to acquire skills needed to challenge these during their school education. To facilitate students not only with the necessary knowledge, but also with the required skills to address such problems in the future scientific literacy is needed. To promote this in students, this work presents an interdisciplinary teaching concept for students of the Sekundarstufe I that addresses ocean acidification together with biology. To this end this work first introduces a theoretical framework. This consists of explanations of the fundamental chemical, biological and physical processes, as well as key terms. The influences of humans on climate change together with global and local consequences of climate change are also discussed, with ocean acidification addressed in detail. In addition, the Austrian teaching curriculum for biology and chemistry is used to demonstrate, that such a teaching concept is valuable for furthering scientific literacy in school. A big part of this work will be the analysis of the surveys for the expert rating. This is used to show that the developed teaching concept is not only feasible, but can contribute to achieving scientific literacy in chemistry classes. Additionally, the linking of new chemical knowledge with existing knowledge and new knowledge outside of chemistry was demonstrated. Taken together this suggests that this teaching concept is able to promote the development of scientific literacy in students. Further survey data also suggested that the topic is relevant to students and students’ preconceptions were taken into account sufficiently, enabling a lasting promotion of scientific literacy.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Klimawandel Chemieunterricht
Autor*innen
Konstantin Prindl
Haupttitel (Deutsch)
Die Klimaproblematik im interdisziplinären Unterricht von Chemie und Biologie unter Gesichtspunkten einer naturwissenschaftlichen Grundbildung
Paralleltitel (Englisch)
Interdisciplinary teaching of climate change in chemistry and biology with a perspective on scientific literacy
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
101 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Alfred Anton
Klassifikationen
35 Chemie > 35.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
35 Chemie > 35.40 Anorganische Chemie. Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.00 Pädagogik. Allgemeines
AC Nummer
AC17602148
Utheses ID
76682
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 504 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1