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Sexual violence against women in the press
a comparative cross-continental study of English-speaking nations
Mirjana Čirjak
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Communication Science
Betreuer*in
Hajo Boomgaarden
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79612
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22485.33266.608054-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Sexuelle Gewalt gegen Frauen bleibt ein weltweit drängendes Problem und die Medien spielen eine Schlüsselrolle dabei, das öffentliche Verständnis dafür zu prägen. Dennoch wissen wir bislang nur wenig darüber, wie sich mediale Darstellungen in verschiedenen nationalen Zusammenhängen unterscheiden oder wie rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen die Berichterstattung beeinflussen – beides hat erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Diskurs und die institutionelle Verantwortlichkeit. Diese Studie schließt diese Lücke, indem sie untersucht, wie Printmedien in Singapur, Südafrika, England, den Vereinigten Staaten und Australien sexuelle Gewalt darstellen. Auf der Grundlage eines Mixed-Methods-Ansatzes kombiniert die Forschung konzeptgeleitete Schlüsselwortanalysen, Sentimentanalysen und Topic Modeling, um eine stratifizierte Stichprobe von Nachrichtenartikeln auszuwerten. Die Ergebnisse zeigen deutliche länderübergreifende Unterschiede in Tonfall, Framing und Sprache: Während US-amerikanische und südafrikanische Medien häufig auf sensationsorientierte oder opferbeschuldigende Erzählungen zurückgreifen, verwenden Australien und Singapur häufiger eine empathisch geprägte Sprache, die jedoch oft frei von systemischer Kritik bleibt. Diese Befunde belegen, dass Medienregulierung und ethische Rahmenbedingungen journalistische Normen stark prägen und damit darüber entscheiden, ob Berichterstattung Stigmatisierung verstärkt oder Verantwortlichkeit fördert. Diese Studie trägt zu den laufenden Debatten über Medienethik, institutionelle Macht und Geschlechtergerechtigkeit bei und unterstreicht den Bedarf an kohärenteren, systemischen Ansätzen für die Berichterstattung über sexuelle Gewalt.
Abstract
(Englisch)
Sexual violence against women remains a globally urgent issue, and the media play a key role in shaping public understanding of it. However, we know relatively little about how media representations vary across national contexts or how legal and regulatory frameworks influence reporting practices, both of which have significant implications for public discourse and institutional accountability. This study addresses that gap by analyzing how print media in Singapore, South Africa, England, the United States and Australia frame sexual violence. Drawing on a mixed-methods approach, the research combines concept-driven keyword analysis, sentiment analysis, and topic modeling to examine a stratified sample of news articles. The findings reveal marked cross-national variation in tone, framing, and language: while U.S. and South African media tend to rely on sensational or victim-blaming narratives, Australia and Singapore display higher rates of empathy-driven language, though often stripped of systemic critique. These results show that media regulation and ethical frameworks strongly shape journalistic norms, affecting whether coverage reinforces stigma or promotes accountability. The study contributes to ongoing debates about media ethics, institutional power, and gender justice, highlighting the need for more consistent, systemic approaches to reporting on sexual violence.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sexuelle Gewalt Medienframing Vergleichsstudien Regulierungsrahmen Geschlechterrepräsentation
Schlagwörter
(Englisch)
sexual violence media framing comparative studies regulatory framework gender representation
Autor*innen
Mirjana Čirjak
Haupttitel (Englisch)
Sexual violence against women in the press
Hauptuntertitel (Englisch)
a comparative cross-continental study of English-speaking nations
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
64 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Hajo Boomgaarden
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation. Massenmedien. Allgemeines
AC Nummer
AC17702894
Utheses ID
76684
Studienkennzahl
UA | 066 | 550 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1