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Geschlecht, Feminismus und politische Kommunikation
eine experimentelle Untersuchung zur Wahrnehmung von Politiker*innen
Katharina Tabea Novotny
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Sophie Lecheler
DOI
10.25365/thesis.78911
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22548.35591.359847-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Genderstereotypen und festgeschriebene Geschlechterrollen prägen die Wahrnehmung von Politiker*innen durch Wähler*innen. Bisherige Forschung zeigt klare Unterschiede in der Wahrnehmung von Politiker*innen je nach Geschlecht. Männer haben hierbei einen Vorteil, da sie als kompetenter wahrgenommen werden als Frauen. Diese werden wiederum als sympathischer wahrgenommen als Männer, was jedoch keine Eigenschaft darstellt, die für eine Führungs- oder politische Position wichtig ist. Diese Arbeit analysiert den Einfluss von Geschlecht und politischer Aussage auf die Sympathie- und Kompetenzzuschreibungen von Politiker*innen durch Rezipient*innen. Die Untersuchung dieses Phänomens in Interaktion mit feministischen und antifeministischen Aussagen ist bislang wenig erforscht. Theoretisch basiert wurden fünf Hypothese abgeleitet und durch ein Experiment empirisch überprüft. Deskriptive Statistiken sowie Korrelationsanalysen legen zunächst wichtige Zusammenhänge offen. Ein- und zweifaktorielle Varianzanalysen, eine lineare Regression sowie eine Kovarianzanalyse dienen der statistischen Überprüfung der zuvor aufgestellten Hypothesen. Die Hypothesen konnten empirisch nicht gestützt und teilweise widerlegt werden. Weibliche Politikerinnen werden als kompetenter wahrgenommen als ihre männlichen Kollegen. In Bezug auf die Aussageart konnte festgestellt werden, dass die Kommunikation von feministischen Themen zu einer höheren Sympathie- und Kompetenzzuschreibung des politischen Akteurs führt. Das Geschlecht des Teilnehmenden hat nach Überprüfung keinen Einfluss auf die Wahrnehmung. Die Ergebnisse sind teilweise konträr zu der verwendeten Theorie, was am Ende der Arbeit diskutiert wird. Eine weiterführende wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema ist daher unerlässlich.
Abstract
(Englisch)
Gender stereotypes and gender roles shape voters' perceptions of politicians. Previous research has shown clear differences in the perception of politicians based on gender. Men have an advantage here, as they are perceived as more competent than women. Women, in turn, are perceived as more likeable than men, but this is not a characteristic that is important for a leadership or political position. This work analyzes the influence of gender and political statement on the attribution of sympathy and competence of politicians by recipients. The investigation of this phenomenon in interaction with feminist and anti-feminist statements has been little researched to date. Based on theory, five hypotheses were derived and empirically tested in an experiment. Descriptive statistics and correlation analyses initially reveal important correlations. One- and two-factor analyses of variance, linear regression, and covariance analysis were used to statistically test the previously established hypotheses. The hypotheses could not be empirically supported and were partially disproved. Female politicians are perceived as more competent than their male colleagues. Regarding the type of statement, it was found that the communication of feminist statements leads to a higher attribution of sympathy and competence to the political actor. The gender of the participant was found to not influence perception. The results are partly contrary to the theory used, which is discussed at the end of this paper. Further scientific study of this topic is therefore essential.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Politische Kommunikation Geschlechterrollen explorative Analyse Sympathie und Kompetenz
Schlagwörter
(Englisch)
political communication gender roles explorative analysis likeability and competence
Autor*innen
Katharina Tabea Novotny
Haupttitel (Deutsch)
Geschlecht, Feminismus und politische Kommunikation
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine experimentelle Untersuchung zur Wahrnehmung von Politiker*innen
Paralleltitel (Englisch)
Gender, feminism, and political communication
Paralleluntertitel (Englisch)
an experimental study on the perception of politicians
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
85 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sophie Lecheler
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17602537
Utheses ID
76693
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
