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A comparative review of the C-type lectin receptor langerin (CD207) in mice and humans
implications for future therapeutic studies
Mariam Adel Tawfik
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Studium für die Gleichwertigkeit Masterstudium Pharmazie
Betreuer*in
Christoph Johannes Heinrich Rademacher
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78990
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23520.32514.377331-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Fokus der fortgeschrittenen Immuntherapie wurden zielgerichtete Zellansätze, bei denen Antigene auf spezialisierte dendritische Zellen (Antigen-präsentierende Zellen) gelenkt werden, eingehend untersucht. Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Wirksamkeit hin, zusätzlich zu dem Vorteil einer geringeren Nutzlast aufgrund geringerer “Off-Target-Effekte”, die jedoch noch klinisch nachgewiesen werden müssen. Sowohl bei Mäusestämmen als auch bei Menschen wurden Studien mit Zielzellen durchgeführt, die speziell auf den C-Typ-LektinRezeptor (CLR) Langerin (CD207) auf Langerhans-Zellen (LCs) und anderen dendritischen Zellen (DCs) abzielen. Das Ziel dieser Studien ist es, ein besseres Verständnis der menschlichen Immunreaktionen im Hinblick auf geeignete Therapien zu zu zeigen. Dennoch gibt es einige Einschränkungen bei der Anwendung der Ergebnisse von Studien an Mäusen und auf den Menschen. Daher ist diese Arbeit von großer Bedeutung, da sie die LCs, dem LangerinRezeptor, in Mäusen und Menschen vergleicht. In diesem Kontext muss ebenfalls in Betracht gezogen werden, dass ein besseres Verständnis der wichtigsten Unterschiede zwischen Mäusen und Menschen (unterschiedliche Hautdicke, Nerveninnervation, unterschiedliche EpidermisZusammensetzung) notwendig ist. Ebenfalls einzubeziehen ist auch die unterschiedliche Langerinbeschaffenheit in Bezug auf die Struktur, Bindungsaffinität, zelluläre Expression, Lokalisierung und Rolle bei Menschen und Mäusen. Daher trägt diese Übersichtsstudie dazu bei, eine bessere Entwicklung einer DC-gerichteten Immuntherapie zu etablieren. In diesem Feld besteht nämlich eine erhebliche Wissenslücke, da ein Großteil des immunologischen Verständnisses derzeit nur aus Studien an Mäusen stammt. Diese Studien haben zwar wesentlich zur Definition vieler grundlegender Aspekte der Immunologie beigetragen, doch die Anwendung dieser Erkenntnisse auf den Menschen stößt aufgrund der großen Speziesunterschiede an ihre Grenzen. Daher könnte ein optimiertes Modell (z. B. humanisierte Mäuse oder Ex-vivo-Modelle der menschlichen Haut) einen großen Benefit darstellen, um die derzeitigen Einschränkungen in der präklinischen Forschung zu überwinden. Darüber hinaus interagieren Liganden, die auf humanes Langerin abzielen, möglicherweise nicht in ähnlicher Weise mit Langerin in der Maus, was die Verwendung von Mausmodellen für die präklinische Validierung erschwert. Die Ausrichtung auf DCs (insbesondere über Langerin) ist eine vielversprechende immuntherapeutische Strategie. Die Unterschiede zwischen den Spezies in Bezug auf Langerin müssen jedoch gründlich verstanden werden, um eine erfolgreiche Übertragung von Tiermodellen auf den Menschen zu gewährleisten. Diese vergleichende Übersicht spielt eine entscheidende Rolle bei der Überbrückung der Kluft zwischen experimentellen Tiermodellen und der klinischen Anwendung beim Menschen.
Abstract
(Englisch)
In advanced immunotherapy, targeted cell approaches by means of directing antigens to specialized dendritic cells (Antigen Presenting Cells) have been thoroughly studied and the results suggested high effectiveness, in addition to the advantage of reduced payload due to less off-target effects, yet not proven clinically. Targeted cell studies in both mice and humans have been carried out, specifically targeting the C-type lectin receptor (CLR) langerin (CD207) on Langerhans cells (LCs) and other dendritic cells (DCs). These studies aim at better understanding of human immune reactions to these targeted therapies. Nevertheless, there are some constraints in applying the findings of murine studies on humans. Thus, this review is of importance as it compares LCs focusing on its hallmark langerin receptor in mice and humans. Apparently, further understanding of the major differences between mice and humans, for instance, variation in skin thickness, nerve innervation & difference in epidermis composition, in addition to other differences between mice & human langerin in terms of its structure, binding affinities, cellular expression and its localizations & role is needed. Thus, this study review is very useful for better design of DC- targeted immune therapies. A significant knowledge gap exists because much of our immunological understanding is derived from murine studies. While these studies have significantly contributed to defining many fundamental aspects of immunology, there are some limitations in applying these findings to humans owing to the fact of major species differences. Therefore, a more refined model or approach (e.g., humanized mice or ex vivo human skin models) may be needed to overcome current limitations in preclinical research. Additionally, ligands that target human langerin may not interact similarly with murine langerin, posing challenges in using mouse models for preclinical validation. Targeting DCs (especially via langerin) is a promising immunotherapeutic strategy. However inter-species differences in langerin must be thoroughly understood to ensure successful translation from animal models to human ones. This comparative review plays a crucial role in bridging the gap between experimental animal models and clinical application in humans.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Immuntherapie Langerhans-Zellen LZ Langerin CD207 C-Typ-Lektinrezeptoren CLR Antigen-präsentierende Zellen APZ Translationale Forschung Ligandenspezifität Speziesunterschiede Antigen-Targeting
Schlagwörter
(Englisch)
Immunotherapy Langerhans Cells LCs Langerin CD207 C-Type Lectin Receptor CLR Antigen Presenting Cells APCs Translational Research Ligand Specificity Species Differences Antigen-Targeting
Autor*innen
Mariam Adel Tawfik
Haupttitel (Englisch)
A comparative review of the C-type lectin receptor langerin (CD207) in mice and humans
Hauptuntertitel (Englisch)
implications for future therapeutic studies
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
82 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christoph Johannes Heinrich Rademacher
Klassifikation
42 Biologie > 42.30 Mikrobiologie
AC Nummer
AC17607320
Utheses ID
76701
Studienkennzahl
UA | 996 | 066 | 605 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1