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Art experience types
identifying and applying shared patterns in phenomenal experiences of visual art
Stephanie Louise Miller
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Naturwissenschaften: Psychologie
Betreuer*in
Matthew Pelowski
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80068
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27921.34334.728261-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Dissertation untersucht die die vielfältige Natur und den Umfang der Erfahrungen, die Menschen mit visuellen Kunstwerken haben, indem sie untersucht, wie sich diese Erfahrungen anfühlen und ob es gemeinsame Muster in der Art und Weise gibt, wie wir Kunst erleben. Zunächst stelle ich zwei Museumsstudien vor, in denen ausführliche Selbstberichte von Museumsbesuchern über emotionale und phänomenale Kunsterfahrungen gesammelt wurden. Die Daten wurden anschließend mittels Netzwerkmodellierung und latenter Profilanalyse ausgewertet, um gemeinsame Reaktionsprofile zu identifizieren, die unterschiedliche Arten von Erfahrungen repräsentieren. Die erste Veröffentlichung [2.1] skizziert die theoretischen Grundlagen unseres Ansatzes und bestätigt die Nützlichkeit unserer Methodik durch die Präsentation erster empirischer Ergebnisse. Die zweite Veröffentlichung [2.2] stellt eine erweiterte und robustere Untersuchung dar, die ein breites Spektrum an Personen, Kunstwerken und phänomenalen Begriffen umfasst. Wir identifizieren und charakterisieren darin fünf wiederkehrende Erfahrungstypen anhand ihrer phänomenalen Profile sowie ihrer Beziehung zu gängigen ästhetischen Bewertungen und Wirkungsmaßen. Im Anschluss diskutiere ich Erweiterungen und Anwendungen dieses Konzepts sowohl auf Basis empirischer Studien als auch aus theoretischer Perspektive. In einer direkten Erweiterung von 2.2 untersuchen wir Persönlichkeit und andere individuelle Unterschiede in Bezug auf die Profile [3.1]. In einer theoretischen Veröffentlichung [3.2] werden die Anwendungen dieses Konzepts für Untersuchungen zum Einfluss von Kunst auf das individuelle und gesellschaftliche Wohlbefinden sowie auf transformative Erfahrungen diskutiert. Schließlich demonstrieren wir die explizite Anwendung der identifizierten Erfahrungstypen anhand zwei kurzer Berichte über laufende empirische Studien: eine Untersuchung der Kunsterfahrung im Gehirn [3.3.1] und ein Vergleich der berichteten Erfahrungen in Museums und digitalen Kontexten [3.3.2]. Indem diese Dissertation die gefühlten, phänomenalen Erfahrungen von Museumsbesuchern in den Mittelpunkt stellt und effektiv erfasst, identifiziert sie gemeinsame Muster in der Art und Weise, wie wir visuelle Kunst erleben, und bietet einen neuen und innovativen Rahmen für die Untersuchung solcher Erfahrungen. 
Abstract
(Englisch)
This dissertation investigates the broad nature and scope of experiences that people have with visual artworks, by considering what such experiences feel like, and asking if there are shared patterns to the ways in which we experience art. I first present two museum studies, in which in-depth self-reports of emotional-phenomenal art experience were collected from museum visitors; data were then analyzed via network modelling and latent profile analysis to identify shared response profiles that represent distinct types of experience. The first publication [2.1] outlines the theoretical foundation of our approach and affirms the utility of our methodology through the presentation of initial empirical results. The second publication [2.2] presents an expanded, more robust investigation including a broad range of individuals, artworks, and phenomenal terms; we identify and characterize five recurring Experience Types, according to their phenomenal profiles and relation to common aesthetic judgements and impact measures. I then discuss extensions and applications of this framework, through both empirical studies and theoretical perspectives. In a direct extension of 2.2, we investigate personality and other individual differences in relation to the reported profiles [3.1]. A theoretical publication [3.2] discusses the applications of this approach to investigations of the arts’ impact on individual and societal wellbeing and transformation. Finally, we demonstrate the explicit application of the identified Experience Types through short reports of two ongoing empirical studies: through an investigation of art experience in the brain [3.3.1] and a comparison of reported experiences between museum and digital contexts [3.3.2]. By centering and effectively capturing the felt, phenomenal experiences of museum visitors, this dissertation identifies shared patterns in how we experience visual art and offers a novel and innovative framework for studying these experiences.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kunst-Erfahrungen Empirische Ästhetik
Schlagwörter
(Englisch)
art experiences empirical aesthetics
Autor*innen
Stephanie Louise Miller
Haupttitel (Englisch)
Art experience types
Hauptuntertitel (Englisch)
identifying and applying shared patterns in phenomenal experiences of visual art
Paralleltitel (Deutsch)
Kunst-Erfahrungstypen
Paralleluntertitel (Deutsch)
Identifizierung und Anwendung gemeinsamer Muster in phänomenalen Erfahrungen der bildenden Kunst
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
232 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Eftychia Stamkou ,
Taylor Worley
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.08 Kunstpsychologie ,
77 Psychologie > 77.46 Emotion
AC Nummer
AC17752311
Utheses ID
76769
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1