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Zwischen Sicherheit und Eskalation
der Einfluss von Polizeipräsenz auf Konflikte bei Fußballveranstaltungen
Sabrina Irmgard Steinwender
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Risikoprävention und Katastrophenmanagement
Betreuer*in
Barbara Juen
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79340
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11504.63113.211817-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Fußballspiele gelten als hochdynamische Lagen, in denen die Polizei einer doppelten Verantwortung unterliegt, denn sie muss Gewalt präventiv verhindern, ohne durch übermäßige Präsenz selbst Eskalationen zu begünstigen. Die Masterarbeit untersucht daher, unter welchen Bedingungen polizeiliches Auftreten, insbesondere Körpersprache, Ausrüstung und Präsenzdichte, von Fans als deeskalierend oder eskalierend wahrgenommen wird. Die Arbeit kombiniert eine systematische Literaturrecherche mit drei leitfadengestützten Expert*inneninterviews, in denen zwei Polizist*innen und ein langjähriger Fußballfan ihre Erfahrungen schildern. Das Material wurde mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet, wodurch zentrale Eskalations- und Deeskalationsfaktoren sichtbar wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass transparente frühzeitige Kommunikation Vertrauen stärkt und Aggressionspotenziale abbaut, nonverbale Signale ambivalent wirken und eine räumlich verteilte, gestaffelte Präsenz die Bedrohungswahrnehmung reduziert, sofern rasch verfügbare Reserven bereitstehen. Daraus wird ein vierphasiges Einsatzverlaufsmodell abgeleitet, das konkrete Deeskalationshebel und praxisnahe Indikatoren für die Polizeiführung benennt. Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen für eine konfliktarme Einsatzgestaltung und betont Forschungsbedarf zu größeren Stichproben sowie technologischen Neuerungen.
Abstract
(Englisch)
Soccer matches are considered to be highly dynamic situations in which the police have a dual responsibility, as they must prevent violence without encouraging escalation themselves through excessive presence. The master's thesis therefore examines the conditions under which police behavior, in particular body language, equipment and presence density, is perceived by fans as deescalating or escalating. The thesis combines a systematic literature review with three guided expert interviews in which two police officers and a long-time soccer fan describe their experiences. The material was evaluated using Mayring's qualitative content analysis, which revealed key escalation and deescalation factors. The results show that transparent early communication strengthens trust and reduces the potential for aggression, non-verbal signals have an ambivalent effect and a spatially distributed, staggered presence reduces the perception of threat, provided that reserves are quickly available. A four-phase deployment model is derived from this, which identifies specific deescalation levers and practical indicators for police management. The work concludes with recommendations for low-conflict deployment design and emphasizes the need for research into larger samples and technological innovations.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Polizeipräsenz Deeskalation Szenekundige Beamt*innen Fußballfans und Konfliktdynamik taktische Kommunikation
Autor*innen
Sabrina Irmgard Steinwender
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen Sicherheit und Eskalation
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss von Polizeipräsenz auf Konflikte bei Fußballveranstaltungen
Paralleltitel (Englisch)
Between security and escalation
Paralleluntertitel (Englisch)
the influence of police presence on conflicts at soccer events
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
X, 95 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Juen
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.65 Kriminalität als soziales Problem ,
89 Politologie > 89.40 Innere Beziehungen des Staates. Allgemeines
AC Nummer
AC17647277
Utheses ID
76825
Studienkennzahl
UA | 992 | 242 | |
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