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Wie nehmen wir gespiegelt verlegte Buntmarmorplatten wahr?
ein empirischer Vergleich mittels Eye-Tracking
Gerhard Brodnik
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Raphael Rosenberg
DOI
10.25365/thesis.79200
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13250.57418.158051-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Marmorinkrustationen werden in der Architektur seit dem zweiten Jahrtausend v. Chr. verwendet. Um ihre ästhetische Wirkung zu steigern, werden seit etwa 100 n. Chr. gespiegelt verlegte Buntmarmorplatten verwendet. Die Literatur über die Ästhetik von Marmorinkrustationen ist generell begrenzt, noch weniger Forschung gibt es über den Spezialfall von gespiegelt verlegten Buntmarmorplatten. Im ersten Teil der Studie wird das Gefallen quantitativ untersucht, im zweiten Teil typische Blickbewegungen. Schließlich wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Gefallen und diesen Sakkaden gibt. Zu diesem Zweck wird die Methode des Eye-Tracking mit einer Frage nach dem Gefallen kombiniert. Das Ergebnis lautet: Die Teilnehmer führen signifikant häufiger Sakkaden in Richtung der gespiegelten Bereiche aus als der Zufall dies erwarten ließe. Dabei ist die Anzahl der horizontalen Sakkaden bei vertikalen Symmetrieachsen deutlich höher als bei horizontalen Spiegelachsen bei vertikalen Blickbewegungen. Die Ergebnisse bezüglich des Gefallens sind differenzierter.
Abstract
(Englisch)
Marble incrustations have been used in architecture since the second millennium BC. In order to enhance their aesthetic effect, mirrored marble slabs have been used since around 100 AD. The literature on the aesthetics of marble incrustations is generally limited, and there is even less research on the special case of mirrored polychrome marble slabs. In the first part of the study, the liking is examined quantitatively, in the second part typical eye movements. Finally, it will be investigated whether there is a connection between the pleasing and these saccades. To this end, the eye-tracking method is combined with a question about liking. The result is that the participants make significantly more saccades in the direction of the mirrored areas than would be expected by chance. The number of horizontal saccades is significantly higher for vertical symmetry axes than for horizontal mirror axes with vertical eye movements. The results regarding the liking are more differentiated.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
gespiegelt verlegte Buntmarmorplatten gespiegelter Marmor Ästhetik Marmor gespiegelte Marmorplatten Quantitative Untersuchung Gefallen Marmorplatten Quantitative Untersuchung Sakkaden Marmorplatten gespiegelte Marmorinkrustation gespiegelt verlegte Marmorinkrustation
Schlagwörter
(Englisch)
mirrored marble slabs mirrored marble aesthetic marble quantitative results liking marble slabs quantiative results saccades marble slabs mirrored incrustation mirrored polychrome marble slabs
Autor*innen
Gerhard Brodnik
Haupttitel (Deutsch)
Wie nehmen wir gespiegelt verlegte Buntmarmorplatten wahr?
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein empirischer Vergleich mittels Eye-Tracking
Paralleltitel (Englisch)
How do we perceive mirrored colored marble slabs?
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
74 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Raphael Rosenberg
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.05 Kunst in Beziehung zu anderen Wissenschaftsgebieten ,
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte. Allgemeines
AC Nummer
AC17634161
Utheses ID
76859
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
