Detailansicht

Bewegungsbeobachtung im Kindergarten
eine explorative Datenanalyse von Bewegungseinheiten und deren sportwissenschaftlichen und pädagogischen Implikationen
Michael Schüller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79183
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14078.47195.558079-5
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bewegung ist ein elementares Bedürfnis von Kindern und ein Ausdruck ihres Verlangens, die Welt mit allen Sinnen zu begreifen. Durch Bewegung lernen Kinder, sich selbst einzuschätzen, Vertrauen in ihre Fähigkeiten zu entwickeln und mit anderen umzugehen. Bewegungsmangel kann zu Wahrnehmungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Problemen führen. Diese Arbeit beleuchtet die Besonderheiten von Bewegungsunterricht im Kindergarten, basierend auf sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. Anhand von videographisch aufgezeichneten Bewegungseinheiten wird untersucht, welche Themen und Inhalte angeboten werden, wie sie methodisch-didaktisch adaptiert werden und wie Kinder mit Anweisungen umgehen. Die Bedeutung von Bewegungsangeboten für die Entwicklungsförderung wird diskutiert. Die Bewegungseinheiten sind im Allgemeinen mit einer Einleitung und einem Aufwärmen aufgebaut, gefolgt von einem Ausklang mit Nachbesprechung. Zwei Parameter bestimmen, warum die Pädagogin in das Bewegungsgeschehen eingreift: Wirksamkeit und Sicherheit der Übungen. Das Übungsrepertoire ist abwechslungsreich und bietet den Kindern viel Raum, um Bewegung zu erleben. Auffällig ist, dass Kinder Übungen mit intensiven Gruppenerlebnissen und körperlicher Belastung bevorzugen. Die Gruppengröße und die Trennung nach wahrgenommenem „Können“ haben einen hohen Einfluss auf die Einheit. Durch sorgfältig geplante Bewegungseinheiten können positive Auswirkungen auf die Gesundheit erzielt werden.
Abstract
(Englisch)
Through physical activity, children learn to assess themselves, develop confidence in their abilities, and interact with others. Lack of physical activity can lead to perceptual disorders, behavioral abnormalities, and physical problems. This study examines the particularities of Physical Education in Kindergarten, grounded in sport science insights. By means of video-recorded physical activity sessions, it investigates which themes and contents are offered, how they are methodologically and didactically adapted, and how children respond to instructions. The role of physical activity offerings in supporting developmental progress is discussed. Physical activity sessions generally consist of an introduction and warm-up, followed by a concluding debriefing. Two parameters determine when the educator intervenes: the effectiveness and safety of the exercises. The varied repertoire of activities provides children with ample opportunity to experience physical activity. Notably, children show a clear preference for exercises involving intense group experiences and physical exertion. Group size and separation according to perceived ability exert a strong influence on each session. When carefully planned, physical activity sessions can yield positive effects on children’s health.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kindergarten Videographie Bewegungsbeobachtung Qualitativ Explorativ Bewegungseinheiten
Autor*innen
Michael Schüller
Haupttitel (Deutsch)
Bewegungsbeobachtung im Kindergarten
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine explorative Datenanalyse von Bewegungseinheiten und deren sportwissenschaftlichen und pädagogischen Implikationen
Paralleltitel (Englisch)
Observation of physical activity in kindergarten
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
111 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikation
76 Sport > 76.29 Sport, Sportwissenschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17633168
Utheses ID
76886
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1