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Jung-Österreich und sein Verhältnis zur deutschen und französischen Literatur
eine Darstellung anhand von Moritz Hartmann und Alfred Meißner
Julia Gsertz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Norbert Bachleitner
DOI
10.25365/thesis.8531
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30038.18952.168554-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Vorliegende Arbeit widmet sich der annähernden Darstellung des losen Autorenkollektivs „Jung-Österreich“ im Vormärz mit dem Schwerpunkt auf dessen Verhältnis zur deutschen und französischen Literatur, wobei das Hauptaugenmerk auf Leben und Werk von Moritz Hartmann und Alfred Meißner gerichtet ist. Die inhaltliche Ausrichtung fußt auf der bislang dürftigen Forschungslage, die folgende zentrale Fragen aufwirft: Welches sind die Beweggründe für die Namensgebung „Jung-Österreich“? In welchen Einflussbereichen bewegen sich die Autoren und wie ist es um ihre Eigenständigkeit bestellt?
Auf die Skizzierung der europaweiten Vorgeschichte der „jungen“ Bewegungen und den Schwenk auf die österreichischen Verhältnisse im Vormärz folgt die Annäherung an das österreichische „Pendant“ über Erwähnungen und Charakterisierungen in der Literatur und biographische Abrisse einiger Dichter. Dieser Rundumschlag wird von einem komprimierten Einblick in die Haltung der „jungen“ Österreicher dem Jungen Deutschland sowie der französischen Literatur gegenüber abgerundet. Die ausstehenden Abschnitte sind auf die Jungösterreicher Moritz Hartmann und Alfred Meißner ausgerichtet und verfolgen das Ziel, ein vielschichtiges Charakter- und Werkbild nachzuzeichnen. Über ihr Leben und Werk sowie die thematischen und stofflichen Schwerpunkte ihrer Literatur hinaus wird vor allem auch ihre Stellung zu geistigen Strömungen der Zeit sowie zu ausgewählten Autoren aus Frankreich und Deutschland einer näheren Betrachtung unterzogen.
Die erwähnten Ausführungen haben zu der Überzeugung geführt, dass sich etliche spezifische und selbstständige Charakteristika der österreichischen Bewegung ausmachen lassen, die sie zur Eigenständigkeit befähigen und eine kollektive Benennung nahelegen.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with a loosely connected group of “Vormärz” (i.e. pre-March era) authors by the name of “Jung-Österreich”, and its relation to German and French literature, the focus being on Moritz Hartmann and Alfred Meißner. Literary criticism on “Jung-Österreich” is fairly scant so that this thesis tries to shed more light on two main questions: what were the reasons for choosing the name “Jung-Österreich”? What were the authors’ main influences and what can be said about their autonomy?
In terms of structure, what follows the evaluation of pan-European historical events of the Vormärz leading up to the “young” movement, is a depiction of the Austrian counterpart concerning the lives and works of several authors of “Jung-Österreich”, comparing and contrasting them with German and French contemporary literature, again focussing on Hartmann and Meißner, offering a complex portrayal of their thematic and stylistic characteristics and their position towards the French and German mindset of the day.
To sum up, it can be said that there are several specific characteristics of the Austrian movement that define the group of authors as an autonomous literary movement.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Jung-Österreich Vormärz deutsche Literatur französische Literatur Hartmann Meißner Revolution Zensur
Autor*innen
Julia Gsertz
Haupttitel (Deutsch)
Jung-Österreich und sein Verhältnis zur deutschen und französischen Literatur
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Darstellung anhand von Moritz Hartmann und Alfred Meißner
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
133 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Norbert Bachleitner
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption
AC Nummer
AC08014505
Utheses ID
7694
Studienkennzahl
UA | 393 | | |
