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Strukturen von Stäben zur Krisenbewältigung in Krankenhäusern im Osten Österreichs
Ferdinand Schaludek
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Risikoprävention und Katastrophenmanagement
Betreuer*in
Harald Willschke
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79691
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19262.47990.599280-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Eine Vielzahl von Werken befassten sich bereits mit Stabsarbeit. Es gibt einige Literaturen, welche sich auf Stabsarbeit in Kliniken aus Deutschland beziehen. Jedoch ist für den österreichischen Kontext, insbesondere im Zusammenhang mit Spitälern, keine ergiebige Literatur zu finden. Diese Lücke war ein maßgeblicher Ausgangspunkt für die vorliegende Abschlussarbeit. Ziel der Untersuchung: Das Ziel der Arbeit ist es, einerseits herauszufinden, nach welchem Führungsmodell in einem Krankenhaus bei einer Krise gearbeitet wird, sowie welche Struktur diese hat. Zudem hatte die Arbeit das Ziel, zu untersuchen, wann ein Stab aktiviert wird. Methodik: Für die Beantwortung der Forschungsfrage fand die Methodik in zwei Prozessen statt. Der erste wurde mit einer Literaturrecherche, welche im Zeitraum von Oktober 2024 bis April 2025 erfolgte, durchgeführt. Diese wurde in diversen Datenbanken durchgeführt. Mithilfe von Schlüsselwörtern und zusätzlich durch die Anwendung der Berry-Picking-Methode wurden entsprechende Werke gefunden. Es wurden schließlich sechs Publikationen eingeschlossen. Der zweite Prozess fand mithilfe von Experteninterviews statt. Durch eine gezielte Wahl dieser, konnten fünf Personen mit Expertise interviewt werden. Die Untersuchung der Fragestellung beschränkte sich auf das Gebiet „Osten Österreichs“. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass alle Kliniken nach dem Stabsmodell in Sonderlagen geführt werden. Grundsätzlich wird in den Krankenhäusern die SKKM-Richtlinie „Richtlinie für das Führen im Katastropheneinsatz“ als Hilfestellung verwendet. Zudem kann keine einheitliche Antwort darauf gegeben werden, ab wann ein Stab gebildet wird. Denn auch hier hängt es stark von den verfügbaren Kapazitäten und den internen Abläufen der jeweiligen Einrichtung ab. Schlussfolgerungen: Die Analyse ergibt, dass es unterschiedliche Gründe dafür gibt, dass die Stabsgrundfunktionen je nach Klinik verschieden besetzt werden. Ein wesentlicher Faktor ist die jeweilige Gegebenheit der Häuser. Je nach Struktur oder auch Größe der Klinik übernehmen unterschiedliche Krankenhauspersonalstellen die einzelnen Funktionen im Stab. Zudem wird von mehreren interviewten Personen betont, dass regelmäßige Übungen unerlässlich sind. Schlüsselwörter: Stab, Stabsarbeit in Kliniken, Stabsstrukturen in Spitäler
Abstract
(Englisch)
Background: While numerous publications focus on staff work, most of the existing literature is centred on the German system. In contrast, there is a notable lack of research addressing staff structures in Austrian hospitals. This identified gap served as a key motivation for conducting the present thesis. Aim: The aim of this work is to explore which leadership model is applied in the Eastern Austrian hospitals during crisis situations and how staff structures are organised in such cases. In addition, the study aims to determine under which circumstances a hospital staff unit is activated. Methods: The research followed a two-step approach. First, a structured literature review was conducted between October 2024 and April 2025 using various academic databases. Relevant sources were identified through keyword searches and the berry-picking method. A total of six publications were selected for in-depth analysis. Second, expert interviews were carried out. Five professionals with relevant experience in hospital crisis management were interviewed to gain practical insights into staff organisation. Findings: The findings indicate that all participating hospitals apply a staff-based leadership model during exceptional situations. Most of them refer to the SKKM guideline “Richtlinie für das Führen im Katastropheneinsatz” as a supporting framework. However, there is no consistent threshold for when a staff unit is activated, as the timing largely depends on internal procedures and available resources within each institution. Conclusion: The analysis reveals that the assignment of core staff functions varies between hospitals. This is primarily influenced by factors such as hospital size, internal structure, and available personnel. Additionally, several interviewees highlighted the critical importance of regular training exercises to ensure preparedness in crisis scenarios. Keywords: Staff work, hospital staff structures, crisis management in Austrian hospitals

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stab Stabsarbeit in Kliniken Stabsstrukturen in Spitäler
Autor*innen
Ferdinand Schaludek
Haupttitel (Deutsch)
Strukturen von Stäben zur Krisenbewältigung in Krankenhäusern im Osten Österreichs
Paralleltitel (Englisch)
Structures of crisis management teams in hospitals in eastern Austria
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
IX, 94 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Willschke
Klassifikationen
44 Medizin > 44.10 Gesundheitswesen. Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85 Betriebswirtschaft
AC Nummer
AC17718099
Utheses ID
76969
Studienkennzahl
UA | 992 | 242 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1