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In spite of the end
Blade Runner 2049's metamodern pursuit of meaning
Emma Grace Schilling
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anglophone Literatures and Cultures
Betreuer*in
Sarah Heinz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79080
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24464.53181.169131-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Masterarbeit befasse ich mich mit Denis Villeneuves Blade Runner 2049 (2017) im Kontext des Metamodernismus, einer neuen kulturellen Theorie. Der Metamodernismus übernimmt einige Konventionen des Modernismus und Postmodernismus, entwickelt diese jedoch weiter und bietet einen neuen Rahmen, um zeitgenössische Kulturprodukte des 21. Jahrhunderts in einer digitalisierten, global kapitalistischen und existenziell verunsicherten Gesellschaft zu untersuchen. Anhand einer narrativen Analyse von 2049 aus der Perspektive des Metamodernismus und eines Vergleichs mit dem postmodernen Blade Runner (1982/1992/2007) zeige ich die unterschiedlichen Herangehensweisen der Filme an das Problem des Endes auf – vom Ende der Welt zum Ende der Erzählung bis zum Ende des stabilen Selbst. Obwohl beide Filme in derselben Welt mit denselben bekannten Figuren, derselben Ästhetik und denselben Themen spielen, bieten ihre unterschiedlichen Erzählungen und Bildsprachen verschiedene Darstellungen der Grenzen zwischen menschlich und nicht-menschlich, der Rolle der Erinnerung, der Art und Weise, wie sich die Figuren mit dem Tod versöhnen, und der Möglichkeit einer Utopie. Diese Unterschiede offenbaren eine Entwicklung in der Konzeptualisierung der menschlichen Subjektivität, die die metamoderne Bewegung zwischen und jenseits des Zynismus der Postmoderne hin zu einer erneuerten Aufrichtigkeit widerspiegelt. Ich argumentiere, dass 2049 einige der Ambiguitäten seines Vorgängers bezüglich der Stabilität von Identität und Erzählung übernimmt, aber letztendlich dessen apathische Ambivalenz zugunsten emotionaler Authentizität und des Potenzials für individuelle Bedeutung in einer künstlichen Welt ablehnt.
Abstract
(Englisch)
In this thesis, I situate Denis Villeneuve’s Blade Runner 2049 (2017) within the discourse of metamodernism, an emerging cultural theory. Metamodernism assumes some conventions of modernism and postmodernism while moving beyond them to offer a new framework through which to approach contemporary 21st-century cultural products of a digitalized, global capitalist, and existentially anxious society. Through a narrative analysis of 2049 from the lens of metamodernism and a comparison with the postmodern Blade Runner (1982/1992/2007), I trace the films’ diverging approaches to the problem of endings – from the end of the world to the end of narrative to the end of the stable self. Although set in the same world with familiar characters, aesthetics, and themes, the two films’ distinct narratives and visual languages offer differing depictions of the boundaries between human and non-human, the role of memory, how characters reconcile with death, and the possibility of utopia. These differences reveal an evolution of the conceptualization of human subjectivity that mirrors the metamodern movement between and beyond the cynicism of postmodernism and toward renewed sincerity. I argue that 2049 embraces some of its predecessor’s ambiguity regarding the stability of identity and narrative but ultimately rejects its apathetic ambivalence in favor of emotional authenticity and the potential for individual meaning in an artificial world.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Postmodernismus Metamodernismus Narratologie Film Studies Identität Ende Authentizität
Schlagwörter
(Englisch)
postmodernism metamodernism narratology film studies identity endings authenticity
Autor*innen
Emma Grace Schilling
Haupttitel (Englisch)
In spite of the end
Hauptuntertitel (Englisch)
Blade Runner 2049's metamodern pursuit of meaning
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
82 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sarah Heinz
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
24 Theater > 24.30 Film. Allgemeines
AC Nummer
AC17619235
Utheses ID
77034
Studienkennzahl
UA | 066 | 844 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1