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An analysis of (MN)MT use in crisis communication
creating a guideline for Austrian crisis communication stakeholders
Andreas Kastner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Spanisch Deutsch
Betreuer*in
Dragos Ioan Ciobanu
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79237
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26174.63609.799983-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Jahr 2025 ist die Klimakatastrophe in vollem Gange und auch menschengemachte Krisen gibt es zuhauf. Während auf unzähligen Ebenen versucht wird den betroffenen Individuen zu helfen, ist es auf Grund des Studiums des Verfassers naheliegend, das Thema der Übersetzung in Krisensituationen genauer zu beleuchten, in der Hoffnung einen Beitrag leisten zu können, dass möglichst effizient Hilfe geleistet werden kann, unabhängig von Sprachbarrieren. Aus diesem Grund widmet sich die vorliegende Arbeit zuerst der theoretischen Komponente und erforscht die wichtigsten Werke zu unterschiedlichen Themen. Den Anfang macht die maschinelle Übersetzung mit besonderem Fokus auf die multilinguale neuronale maschinelle Übersetzung. Darauf folgen Krisenkommunikation und Übersetzung in Krisensituationen. Spezielle Aufmerksamkeit kommt dabei dem INTERACT Projekt der europäischen Union zu, da dieses in vielerlei Hinsicht den Goldstandard internationaler Bemühungen in diesem Forschungsbereich darstellt. Abgerundet wird der theoretische Teil von den unterschiedlichen Anwendungsbereichen moderner Übersetzungstechnologien in Krisensituationen. Auf praktischer Ebene beschäftigt sich die Arbeit mit der Frage nach dem Status Quo der österreichischen Übersetzer*innen in Krisensituationen. Zu diesem Zweck wurden sieben Interviews geführt, deren Ergebnisse analysiert werden, um ein möglichst umfassendes Bild der Situation zur Verfügung stellen zu können. Einerseits gilt es einen Abgleich zu der erforschten Theorie vorzunehmen, andererseits sollen Arbeitsabläufe, Strukturen und andere zentrale Faktoren bei der Bereitstellung von Hilfe einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Ebenjene Ergebnisse werden in weiterer Folge gegen die Resultate der Literaturrecherche abgeglichen, mit dem Ziel die am Anfang des Absatzes gestellte Frage zu beantworten, sowie potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten ausfindig zu machen. Um mit dieser Arbeit den Interviewteilnehmer*innen und im Idealfall auch anderen Krisenübersetzer*innen etwas zurückzugeben und zur Entwicklung von neuen Arbeitsabläufen beizutragen, ist der letzte Planpunkt die Erstellung eines Leitfadens. Dieser soll einen Überblick verschaffen und praktische Anleitungen für zentrale Arbeitsschritte der Krisenübersetzung zur Verfügung stellen, um den Einstieg in die Materie zu erleichtern bzw. vorhandenes Wissen zu ergänzen.
Abstract
(Englisch)
In 2025, the climate catastrophe is in full swing and man-made crises are also abound. While countless efforts are being made to help those affected, the author's studies suggest that it would be worthwhile to take a closer look at the topic of crisis translation (CT), hoping to contribute to the most efficient provision of aid possible, regardless of language barriers. For this reason, the thesis first focuses on a theoretical component and explores important works on various topics. It starts with machine translation, with a particular focus on multilingual neural machine translation. This is followed by crisis communication and translation in crisis situations. Special attention is given to the European Union's INTERACT project, as it represents a benchmark of international efforts in this field of research. The theoretical part is rounded off by the various areas of application of modern translation technologies in crisis situations. On a practical level, the thesis deals with the question of the status quo of Austrian translators in crisis situations. To this end, seven interviews were conducted, the results of which are analysed in order to provide as comprehensive a picture of the situation as possi-ble. On the one hand, it is necessary to compare the findings with the researched theory, and on the other hand, work processes, structures and other central factors in the provision of aid are to be subjected to a thorough examination. The results of this examination will then be compared with the results of the literature review with the aim of answering the question posed at the beginning of this paragraph and identifying potential areas for improvement. To give something back to the interview participants and, ideally, other crisis translators, as well as to contribute to the development of work processes, the final plan is to create a guideline, intended to provide an overview and practical instructions for key crisis translation processes in order to facilitate entry into the subject matter and supplement existing knowledge.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
MNMT Krisenkommunikation Krisenübersetzung PEMT
Schlagwörter
(Englisch)
crisis translation MNMT crisis communication PEMT
Autor*innen
Andreas Kastner
Haupttitel (Englisch)
An analysis of (MN)MT use in crisis communication
Hauptuntertitel (Englisch)
creating a guideline for Austrian crisis communication stakeholders
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
171 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Dragos Ioan Ciobanu
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17637612
Utheses ID
77072
Studienkennzahl
UA | 070 | 351 | 331 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1