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Politik, Populismus und Pandemie
eine Fallstudie zur populistischen Kommunikation in österreichischen Talk-Shows während der COVID-19 Pandemie
Tobias Sundl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Sylvia Kritzinger
DOI
10.25365/thesis.79559
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30521.61188.534554-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Untersuchung populistischer Kommunikation in den Medien im Rahmen einer Fallstudie zu österreichischen politischen Talk-Shows während der COVID-19 Pandemie. Es ist das Ziel dieser Arbeit zu überprüfen, ob Unterschiede in der Häufigkeit populistischer Kommunikation zwischen unterschiedlichen politischen Akteur*innen und Medien bestehen. Untersucht wird, ob Politiker*innen von Parteien an den politischen Extrempolen häufiger populistische Kommunikation verwenden, als jene die Parteien der politischen Mitte angehören (H1.1). Ebenfalls wird überprüft, ob Politiker*innen von als populistisch klassifizierten Parteien häufiger populistische Kommunikation nutzen als Mitglieder*innen von nicht-populistischen Parteien (H1.2). Analysiert wird auch, ob Politiker*innen häufiger populistische Kommunikation nutzen als andere Teilnehmer*innen in politischen Talk-Shows (H1.3). Zuletzt wird der Einfluss des Medientyps untersucht, so wird überprüft ob populistische Kommunikation auf privaten Sendern häufiger vorkommt als in öffentlich-rechtlichen (H2.1). Zusätzlich hierzu wird geprüft, ob sich die Häufigkeit populistischer Aussagen bestimmter politischer Akteur*innen je nach Medientyp unterscheidet (H2.2). Für die empirische Analyse wurde der Dictionary-Ansatz genutzt, welcher zu den Werkzeugen der quantitativen Inhaltsanalyse zählt. Die Basis der Analyse bildet ein Korpus von Transkripten von zwei österreichischen Talk-Shows. Aufgrund methodischer und inhaltlicher Einschränkungen konnten keine statistisch signifikanten Effekte nachgewiesen werden. Deskriptive Befunde deuten jedoch darauf hin, dass Politiker*innen im Sample häufiger populistische Kommunikation verwendeten (H1.3) und das sich die Häufigkeit der Nutzung populistischer Kommunikation von Politiker*innen und nicht-Politiker*innen in Wechselwirkung mit dem Medientyp unterscheidet (H2.2). Für die übrigen Hypothesen konnten im untersuchten Sample keine stützenden Hinweise gefunden werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Populismus populistische Kommunikation Medien Populismus quantitative Inhaltsanalyse Talkshow Österreich Fallstudie
Schlagwörter
(Englisch)
populism populist communication media populism case study austria talkshow quantitative content analysis
Autor*innen
Tobias Sundl
Haupttitel (Deutsch)
Politik, Populismus und Pandemie
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Fallstudie zur populistischen Kommunikation in österreichischen Talk-Shows während der COVID-19 Pandemie
Paralleltitel (Englisch)
Politics, populism, and the pandemic
Paralleluntertitel (Englisch)
a case study on populist communication in Austrian talk-shows during the COVID-19 pandemic
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
IV, 113 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kritzinger
Klassifikationen
89 Politologie > 89.29 Politische Richtungen. Sonstiges ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation
AC Nummer
AC17699871
Utheses ID
77140
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
