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Die Darstellung der Figur Schahrasad in zeitgenössischer Literatur
Ines Scholz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Christine Frank
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79742
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10711.63672.957894-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Textsammlung der aus dem indischen, arabischen und persischen Sprachraum stammenden Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“ zählt zu einem der bekanntesten Werke der Weltliteratur und wird bereits seit Jahrhunderten im europäischen und US-amerikanischen Raum rezipiert. Die vorliegende Arbeit setzt die Rahmenhandlung des Textkorpus sowie die Erzählerin Schahrasad ins Zentrum und untersucht anhand des Romans „Shérazade“ (1982) der französischen Autorin Leïla Sebbar und der Erzählung „Dunyazadiad“ (1972) des US-amerikanischen Autors John Barth die Adaption und Weiterentwicklung der Figur Schahrasad. Mit Hilfe ausgewählter Theorien der postkolonialen Wissenschaftler*innen Homi K. Bhabha und Gayatri C. Spivak werden bis heute nachwirkende Folgen des imperialistischen Machtungleichgewichts und des kolonialen Blicks aufgezeigt. Neben der Darstellung der Textgenese des Gesamttexts von „Tausendundeiner Nacht“ erfolgt eine detaillierte Analyse der beiden zeitgenössischen Werke, die auf der Rahmenerzählung basieren, sowie eine vergleichende Untersuchung hinsichtlich dieser Beziehung.
Abstract
(Englisch)
The collection of stories from „One Thousand and One Nights“ originated from Indian, Arabic and Persian language areas. It is among the most well-known works of world literature and has been received in Europe and the United States for centuries. This study focuses on the framework of the text corpus and the narrator Schahrasad. It examines the adaptation and further development of the character Schahrasad, focusing on the novel „Shérazade“ by the French author Leïla Sebbar (1982) and the story „Dunyazadia“ (1972) by the US-American author John Barth. Drawing on selected theories from postcolonial scholars Homi K. Bhabha and Gayatri C. Spivak, it reveals the continuing effects of imperialist power imbalances and the colonial gaze. In addition to presenting the textual genesis of the entire text of “One Thousand and One Nights”, a detailed analysis of the two contemporary works based on the frame narrative is provided, as well as a comparative study of this relationship.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Vergleichende Literaturwissenschaft Tausendundeine Nacht Schahrasad Leila Sebbar John Barth postkoloniale Theorien Homi K. Bhabha Gayatri C. Spivak
Autor*innen
Ines Scholz
Haupttitel (Deutsch)
Die Darstellung der Figur Schahrasad in zeitgenössischer Literatur
Paralleltitel (Englisch)
The representation of Schahrasad in contemporary literature
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
91 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Frank
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.92 Vergleichende Literaturwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17722445
Utheses ID
77179
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1