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Soziale Normen in Kinderbüchern
eine Analyse der Darstellung von Diversität in Kinderbüchern luxemburgischer Grundschulbibliotheken
Charline van den Heuvel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Veronika Wöhrer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79125
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11413.66543.980489-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kinderliteratur prägt frühkindliche Weltbilder, fördert sprachliche und emotionale Entwicklung und vermittelt Werte. Gerade in der Grundschule, wo Kinder zentrale gesellschaftliche Normen verinnerlichen, spielt die Auswahl von Büchern, die ihnen zur Verfügung stehen, eine entscheidende Rolle. Diese Arbeit widmet sich der Frage, inwieweit Kinderbücher, die besonders häufig in Luxemburgs Grundschulbibliotheken zu finden sind, Diversität in kultureller, sozialer und sprachlicher Hinsicht repräsentieren. Auf Basis menschenrechtlicher Grundlagen sowie bildungspolitischer Zielsetzungen werden insgesamt zehn Bücher analysiert, die sich an Kinder zwischen sechs und neun Jahren richten. Die Kombination qualitativer und quantitativer Analysen ermöglicht einen differenzierten Blick auf Repräsentationen, Ausschlüsse und dominante Narrative. Der Fokus der qualitativen Analyse liegt auf den Kategorien Geschlechterstereotype, Rassismus, Heteronormativität, Ableismus und geschlechtsneutraler Sprache. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Werke weiterhin stereotype Rollenbilder sowie heteronormative, eurozentrische und nicht-inklusive Strukturen aufweisen. Daraus ergeben sich wichtige Folgerungen für eine diskriminierungssensible Literaturauswahl in Schule und Bildungspraxis.
Abstract
(Englisch)
Children's literature shapes early childhood worldviews, promotes linguistic and emotional development, and conveys values. Especially in primary school, where children internalise key social norms, the selection of books available to them plays a crucial role. This study examines whether children's books commonly found in Luxembourg's primary school libraries reflect cultural, social and linguistic diversity. Based on human rights principles and educational policy objectives, books accessible to children aged six to nine are analysed. A combination of qualitative and quantitative analysis enables a differentiated view of representations, exclusions and dominant narratives. The qualitative analysis focuses on categories such as gender stereotypes, racism, heteronormativity, ableism and gender-neutral language. The results show that many works continue to feature stereotypical role models as well as heteronormative, Eurocentric and racist structures while lacking inclusive representation. These insights underscore the need for a more critical and inclusive approach to literary selection in educational settings.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kinderliteratur Diversität Diskriminierung Repräsentation Vielfalt Intersektionalität Stereotype Grundschule Heteronormativität Rassismus Ableismus geschlechtsneutrale Sprache Schulbibliothek
Autor*innen
Charline van den Heuvel
Haupttitel (Deutsch)
Soziale Normen in Kinderbüchern
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Darstellung von Diversität in Kinderbüchern luxemburgischer Grundschulbibliotheken
Paralleltitel (Englisch)
Social norms in children's books
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Veronika Wöhrer
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.57 Interkulturelle Erziehung ,
81 Bildungswesen > 81.74 Grundschule. Primarstufe
AC Nummer
AC17625482
Utheses ID
77184
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1