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Dies irae
Relecture eines mittelalterlichen Textes aus der Totenliturgie
Michael Bunda
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Hans-Jürgen Feulner
DOI
10.25365/thesis.79238
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11413.68796.211823-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Eine Relecture der mittelalterlichen Totensequenz Dies irae führt – anhand ihrer Textgeschichte – bis in die Gegenwart, in der der Text nach wie vor eine lebendige Nachwirkung und Rezeption in Kunst, Film und Musik erfährt. Als roter Faden zieht sich die Frage durch die Arbeit, ob die nahezu vollständige Abschaffung des Dies irae aus der römischen Liturgie in den 1960er-Jahren tatsächlich gerechtfertigt war – oder ob es nicht noch von pastoralem Nutzen wäre, dem Text in der heutigen Zeit zu einer Wiederentdeckung zu verhelfen. Dazu werden zunächst die Genese des Textes, seine Quellen und Entstehungskontexte beleuchtet sowie die Frage, wie der Text überhaupt zur Gattung der „Sequenz“ gefunden hat. Ein eigenes Kapitel widmet sich der historischen Begründung seiner liturgischen Entfernung im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils sowie Stimmen von Theologen, die dem Text bleibenden geistlichen Wert zusprechen. Die Schlusskapitel stellen schließlich zwei bedeutende Vertonungen der Totensequenz im Rahmen von Requiemkompositionen vor und analysieren die weitreichende Rezeption des Dies irae, insbesondere im Medium Spielfilm.
Abstract
(Englisch)
The title of this thesis already points to its topic: a rereading of the medieval death sequence Dies irae, tracing its textual history through the centuries up to the present day, where it still has a strong influence and continues to be received in art, film, and music. A central question throughout the work is whether the almost complete removal of the Dies irae from the Roman liturgy in the 1960s was truly justified from a pastoral perspective—or whether the text could still be of pastoral value today and worth rediscovering. To explore this, the thesis first examines the origins of the text, its sources and historical context, and how it came to be classified as a liturgical sequence. One chapter also looks at the reasons behind its removal following the Second Vatican Council, along with the views of theologians who continue to see value in the text. The final chapters introduce two musical settings of the Dies irae in Requiem compositions and examine its lasting impact, especially in film.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Dies irae Totensequenz
Schlagwörter
(Englisch)
Dies irae
Autor*innen
Michael Bunda
Haupttitel (Deutsch)
Dies irae
Hauptuntertitel (Deutsch)
Relecture eines mittelalterlichen Textes aus der Totenliturgie
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
109 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans-Jürgen Feulner
Klassifikation
11 Theologie > 11.74 Liturgik
AC Nummer
AC17637617
Utheses ID
77185
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
