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Social and emotional functioning in adolescents with anxiety vs. depressive disorders
group differences in empathy, hostility, emotion recognition, and emotion regulation
Thara Christin Schiffer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Martina Zemp
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79598
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14131.80030.649157-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Adoleszenz ist ein entscheidender Zeitpunkt für das Auftreten von internalisierenden Störungen wie depressiven Störungen und Angststörungen und geht oft mit deutlichen Veränderungen in der sozialen und emotionalen Entwicklung einher. Obwohl beide Störungen mit Beeinträchtigungen der sozio-emotionalen Funktionsfähigkeit in der Adoleszenz in Verbindung gebracht werden, ist bislang wenig darüber bekannt, wie sich Angst- und depressive Störungen hinsichtlich ihrer sozial-emotionalen Verarbeitungsprozesse unterscheiden. Ziel der Studie ist es mögliche Unterschiede zwischen Jugendlichen mit diagnostizierten Angst- und depressiven Störungen zu untersuchen und zusätzlich zu prüfen, wie der Schweregrad der Symptome mit Facetten der Empathie, Emotionserkennung, Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation und Feindseligkeit zusammenhängt. Dafür wurde ein multi-methodischer Ansatz verwendet, der Selbstauskunftsfragebögen, eine Verhaltensaufgabe und Pupillometrie-basiertes Eye-Tracking kombiniert. Die Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Unterschied zwischen den Diagnosegruppen in Bezug auf die Selbsteinschätzung von Empathie, Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation und Feindseligkeit. Darüber hinaus konnte kein signifikanter Gruppenunterschied hinsichtlich der Genauigkeit der Emotionserkennung oder auch nicht hinsichtlich physiologischer Reaktionen, gemessen anhand der Pupillenerweiterung gefunden werden. Jedoch zeigte sich über beide Gruppen hinweg, dass eine höhere emotionale Intensität die Erkennungsgenauigkeit signifikant verbesserte. Ein größerer Pupillendurchmesser hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Genauigkeit der Emotionserkennung. Zudem sagen Angst und depressive Symptome die Gesamtschwierigkeiten in der Emotionsregulation, sowie einige ihrer Facetten, und Symptome einer Störung des Sozialverhaltens vorher. Die Ergebnisse unterstützen ein transdiagnostisches Verständnis sozial-emotionaler Verarbeitungsprozessen bei Jugendlichen mit internalisierenden Störungen. Sie sprechen für klinische Interventionsansätze die transdiagnostisch ausgerichtet sind und die Verbesserung der Emotionsregulation, verhaltensbezogener Schwierigkeiten und der Emotionserkennung gezielt adressieren
Abstract
(Englisch)
Adolescence marks a crucial time for the onset of internalizing disorders, such as depressive disorder and anxiety disorder, and is often accompanied by distinct changes in social and emotional development. Even though both disorders have been associated with impairments in socio-emotional functioning in adolescence, disorder-specific patterns remain largely unexplored. This study aimed to investigate disorder-specific differences between adolescents with diagnosed depressive or anxiety disorders and examine how symptom severity relates to facets of empathy, emotion recognition, difficulties in emotion regulation, and hostility. A multimethod approach was used, combining self-report questionnaires, a behavioral task, and pupillometry-based eye-tracking. Results showed no significant difference between diagnostic groups regarding self-report measures of empathy, difficulties in emotion regulation, and hostility. Furthermore, no significant group difference regarding accuracy in emotion recognition, nor regarding physiological arousal as measured through pupil dilation, could be found. However, across groups, higher emotional intensity significantly improved recognition accuracy. Greater pupil diameter did not significantly predict emotion recognition accuracy. Anxiety and depressive symptoms significantly predicted overall and facets of difficulties in emotion regulation as well as conduct disorder symptoms. Results support a transdiagnostic understanding of socio-emotional processes and suggest a focus on emotion regulation, conduct-related difficulties, and emotion recognition training in clinical interventions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Depression Angststörung Jugend Jugendalter Empathie Emotionserkennung Feindseligkeit Emotionsregulation internalisierende Störungen Störungsspezifisch Vergleich sozial emotional multi methodisch
Schlagwörter
(Englisch)
depression anxiety internalizing disorders youth adolescents group comparison disorder-specific socio-emotional empathy hostility emotion regulation emotion recognition multimethod
Autor*innen
Thara Christin Schiffer
Haupttitel (Englisch)
Social and emotional functioning in adolescents with anxiety vs. depressive disorders
Hauptuntertitel (Englisch)
group differences in empathy, hostility, emotion recognition, and emotion regulation
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
67 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Martina Zemp
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC17701963
Utheses ID
77209
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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