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Gilbert-Syndrom und metabolische Gesundheit
eine Analyse von Lebensstil und subjektiver Lebensqualität
Katharina Tatjana Pfeiffer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Karl-Heinz Wagner
DOI
10.25365/thesis.79182
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14185.81881.449253-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Das Gilbert-Syndrom ist ein häufig vorkommender genetischer Polymorphismus, der durch chronisch leicht erhöhte Plasmakonzentrationen von unkonjugierten Bilirubin gekennzeichnet ist. Frühere Studien deuten auf ein geringeres Risiko für metabolisch bedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes mellitus und kardiovaskuläre Erkrankungen bei Betroffenen hin, möglicherweise aufgrund der antioxidativen, antiinflammatorischen und stoffwechselmodulierenden Eigenschaften von Bilirubin und dessen Stoffwechsel. Für eine differenzierte Bewertung möglicher protektiver Effekte müssen jedoch auch Lebensstilfaktoren und die subjektive Lebensqualität berücksichtigt werden. Methodik: Es wurde eine retrospektive Datenanalyse einer Fall-Kontroll-Studie mit 41 Personen mit diagnostiziertem Gilbert-Syndrom und 41 alters- und geschlechtsgematchten Kontrollen durchgeführt. Analysiert wurden anthropometrische Parameter, Laborparameter, Lebensstilfaktoren und die subjektive Lebensqualität. Die Auswertung erfolgte mittels gruppenvergleichender statistischer Verfahren. Ergebnisse: Teilnehmende mit Gilbert-Syndrom zeigten einen signifikant niedrigeren Body-Mass-Index sowie niedrigere Gesamt- und LDL-Cholesterinwerte bei gleichzeitig höheren HDL-Cholesterinwerten. Die subjektive Lebensqualität sowie Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Alkoholkonsum, früheres Rauchverhalten und körperliche Aktivität, mit Ausnahme des Ausdauertrainings, unterschieden sich nicht signifikant zwischen den Gruppen. Weder Ausdauer- noch Krafttraining zeigten einen signifikanten Einfluss auf die erhobenen metabolische Variablen. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstützen frühere Befunde, wonach Personen mit Gilbert-Syndrom metabolisch gesünder sind, und zeigen zusätzlich, dass dieser Vorteil auch unter Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren und subjektiver Lebensqualität bestehen bleiben.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gilbert Syndrom metabolische Gesundheit
Autor*innen
Katharina Tatjana Pfeiffer
Haupttitel (Deutsch)
Gilbert-Syndrom und metabolische Gesundheit
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse von Lebensstil und subjektiver Lebensqualität
Paralleltitel (Englisch)
Gilbert's syndrome and metabolic health
Paralleluntertitel (Englisch)
an analysis of lifestyle and subjective quality of life
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
IX, 69 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl-Heinz Wagner
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17633130
Utheses ID
77226
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
