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Austria's fiscal equalization system - is it capable to reduce disparities?
Olivier Berend Hummel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Ana Begona Ania Martinez
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79150
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16687.84706.167069-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das österreichische Finanzausgleichssystem zielt darauf ab, regionale Ungleichheiten durch die Umverteilung von Ressourcen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden zu verringern. Diese Arbeit bewertet seine Effizienz und Gerechtigkeit anhand des von Albouy (2012) entwickelten Rahmens der messbaren Nettofinanzvorteile, Measurable Net Fiscal Benefits (MNFB) auf Englisch. Die Analyse zeigt, dass MNFB mit höheren Einkommen, Bevölkerungswachstum und Bevölkerungsdichte korreliert, aber Transfers oft in wohlhabendere Regionen fließen, was die Gerechtigkeit untergräbt. Haushalte erhalten 0,30 € weniger an fiskalischen Vorteilen für jeden zusätzlich verdienten Euro, wenn sie in produktivere Regionen ziehen. Das System zeigt zwar einige Umverteilungseffekte, wie z. B. Zuschüsse in Verbindung mit Sozialtransfers, aber es verfehlt die Kernziele der Gerechtigkeit und internalisiert keine fiskalischen Externalitäten. Reformen sollten die Zuschüsse wieder auf Regionen mit niedrigerem Einkommen ausrichten und die Anreize an die wirtschaftliche Produktivität anpassen. Die Studie verdeutlicht die Spannung zwischen politischen Verhandlungen und wirtschaftlichen Überlegungen in der föderalen Struktur Österreichs.
Abstract
(Englisch)
Austria’s fiscal equalization system aims to reduce regional disparities by redistributing resources among federal, state, and municipal governments. This thesis evaluates its efficiency and equity using the Measurable Net Fiscal Benefits (MNFB) framework developed by Albouy (2012). The analysis reveals that MNFB correlates with higher earnings, population growth, and density, but grants often flow to wealthier regions, undermining equity. Households gain €0.30 less in fiscal benefits for every additional euro earned when moving to more productive regions. While the system shows some redistributive effects, such as grants tied to social transfers, it fails to address core equity goals or internalize fiscal externalities. Reforms should refocus grants on lower-income regions and align incentives with economic productivity. The study highlights the tension between political negotiation and economic rationale in Austria’s federal structure.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Finanzausgleich Österreich regionale allokative Effizienz Verteilungsgerechtigkeit
Schlagwörter
(Englisch)
Fiscal equalization Austria Spatial efficiency Equity
Autor*innen
Olivier Berend Hummel
Haupttitel (Englisch)
Austria's fiscal equalization system - is it capable to reduce disparities?
Paralleltitel (Deutsch)
Das österreichische Finanzausgleichssystem - ist es in der Lage, Ungleichheiten zu verringern?
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
vi, 48 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ana Begona Ania Martinez
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.52 Finanzwissenschaft
AC Nummer
AC17628016
Utheses ID
77278
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1