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The protection of prisoners of war against forced returns
a study of the intersection of the obligation to repatriate and the non refoulement principle
Aline Marie C Verhofsté
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Human Rights (LL.M.)
Betreuer*in
Martina Caroni
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79609
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20341.64028.567078-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Abschlussarbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen dem Grundsatz des Non-Refoulement und der Verpflichtung zur Repatriierung von Kriegsgefangenen, wenn diese die Rückführung aus Furcht vor Misshandlung oder Verfolgung ablehnen. Sie erforscht, wie diese Verpflichtungen miteinander in Beziehung stehen, identifiziert Schutzlücken und schlägt Lösungen für Anwendungskonflikte vor. Besonderes Augenmerk gilt Defiziten bei Einwilligungs- und Bewertungsverfahren sowie dem Fehlen klarer Mechanismen für diese Bewertungen. Der Forschungsstand zeigt einen wissenschaftlichen Konsens über die Anwendbarkeit des Non-Refoulement auf Kriegsgefangene. Auf Grundlage rechtsdogmatischer Forschung und von Fallstudien zum Koreakrieg, zum Iran-Irak-Krieg (1980–1988) und zum Irak-Kuwait-Krieg (1990–1991) plädiert diese Arbeit für eine Kodifizierung des Verhältnisses zwischen humanitärem Völkerrecht und Flüchtlingsrecht. Sie empfiehlt die Übernahme flüchtlingsrechtlicher Verfahren zur Einwilligung und die Zuerkennung eines dem UNHCR vergleichbaren Mandats an das IKRK, um einheitlichere und durchsetzbare Standards zu schaffen. Diese Maßnahmen würden den Schutz von Kriegsgefangenen in zukünftigen Konflikten stärken. Weitere empirische Forschung könnte die praktische Umsetzung dieser Verfahren bewerten und die dogmatische Kohärenz weiter verbessern.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the tension between the principle of non-refoulement and the obligation to repatriate prisoners of war (POWs) when POWs refuse repatriation due to fear of ill-treatment or persecution. It researches how these obligations interact, identifies gaps in protection and proposes solutions to conflicts in application. Particular attention is given to deficiencies in consent and assessment procedures, as well as the absence of clear mechanisms for these assessments. The literature review reveals a scholarly consensus on the applicability of non-refoulement to POWs. Using doctrinal legal research and case studies from the Korean War, the Iran-Iraq War of 1980-1988 and the Iraq-Kuwait War of 1990-1991, this thesis argues for codifying the relationship between international humanitarian law and refugee law. It recommends adopting refugee law procedures on consent and granting the ICRC a similar mandate to that of the UNHCR, thereby creating more consistent, enforceable standards. These measures would strengthen POW protection in future conflicts. Further empirical research could assess the practical implementation of these procedures and enhance doctrinal coherence.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Repatriierung von Kriegsgefangenen Non-Refoulement humanitärem Völkerrecht
Schlagwörter
(Englisch)
Repatriation of prisoners of war Non-refoulement Third Geneva Convention International humanitarian law
Autor*innen
Aline Marie C Verhofsté
Haupttitel (Englisch)
The protection of prisoners of war against forced returns
Hauptuntertitel (Englisch)
a study of the intersection of the obligation to repatriate and the non refoulement principle
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
iii, 68 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Martina Caroni
Klassifikation
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC17702373
Utheses ID
77297
Studienkennzahl
UA | 999 | 079 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1