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Uljana Wolfs (post)translationales Übersetzen am Beispiel ihrer Übersetzungen von W. H. Auden, Eugene Ostashevsky und Don Mee Choi
Dagmar Loidolt-Madl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Christine Frank
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.82177
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20413.89840.731876-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Uljana Wolfs Poetik, die sie in Essays und Reden vorstellt, in ihren Übersetzungsarbeiten abgebildet ist und in welchem Ausmaß sie hilft, diese zu beschreiben. Geprüft wird außerdem die Anwendbarkeit der posttranslatorischen Theorie auf Wolfs Werk und es wird die Frage nach der Verfügbarkeit von Kategorien gestellt, die eine Analyse der Arbeiten möglich machen. Wo stößt man dabei auf Grenzen im theoretischen Diskurs bzw. kann, anhand von theoretischen Überlegungen im Rahmen der Posttranslation, ein Werk, wie das von Uljana Wolf, analysiert und beschreibbar gemacht werden? Die neuere wissenschaftliche Übertragungs-Debatte wird 2004 von Barbara Cassin angestoßen. Publikationen von Italiano und Rössner (2012), Venuti (2013), Walkowitz (2015) sowie Apter (2013) bieten ebenso maßgebliche Denkansätze und werden in der Arbeit berücksichtigt. Drei Titel von Uljana Wolf rücken für die vorliegende Analyse in den Mittelpunkt: The Feeling Sonnets (2021), DMZ Kolonie (2023) und Thanksgiving für ein Habitat (2018). Diese Texte sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Übertragungsansätze gewählt und stehen als Muster für das Gesamtwerk. Wolfs gesamtes Werk, inklusive Essays und Reden, dient als Material, um Phänomene in der jeweiligen Vorgehensweise zu erklären oder wird für Vergleiche herangezogen. Im ersten Arbeitsschritt wird Uljana Wolfs Poetologie vorgestellt sowie auf den Begriff der Posttranslation näher eingegangen und die wichtigsten Vertreter mit den jeweiligen Theorieansätzen werden vorgestellt. Das Erkenntnisinteresse liegt dabei auch im Auffinden von Parallelen, um die poetologischen Ansätze Wolfs in die aktuelle Übersetzungsdebatte einzuordnen. Im zweiten Schritt werden, mit Hilfe eines Surface-Readings, die drei ausgewählten Texte, ohne hermeneutisches Erschließen, genau und präzise beschrieben. Weiters wird die jeweilige Übertragung mit den einzelnen Ausgangstexten abgeglichen und analysiert, wie sich die Übersetzung zum Original verhält. Es wird untersucht, wie zentrale Themen sowie zentrale Figuren der Texte aus der Ausgangssprache heraus in die jeweilige Zielsprache transferiert werden und wie dieser Zugang der Übertragung zum einen in Uljana Wolfs Poetologie angelegt ist, zum anderen, wie sie in den vorgestellten Theorien der Posttranslation mitgedacht und abgebildet werden bzw. wie und ob diese Theorien die Übersetzungsbeispiele beschreibbar machen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Übersetzung W. H. Auden Don Mee Choi Eugene Ostashevsky Post-Translational Uljana Wolf Übersetzungstheorie Lyrik Translingual Mehrstimmiges Übersetzen Kollaboratives Übersetzen Mehrstimmigkeit
Schlagwörter
(Englisch)
Translation Uljana Wolf Post-Translation Eugene Ostashevsky Don Mee Choi W. H. Auden Collaborative Translation Translingualism Poetry Translational Theorie
Autor*innen
Dagmar Loidolt-Madl
Haupttitel (Deutsch)
Uljana Wolfs (post)translationales Übersetzen am Beispiel ihrer Übersetzungen von W. H. Auden, Eugene Ostashevsky und Don Mee Choi
Paralleltitel (Englisch)
Uljana Wolf’s (post)translational practice: case studies on her translations of W. H. Auden, Eugene Ostashevsky, and Don Mee Choi
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
106 Seiten : Diagramm
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Frank
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC18056041
Utheses ID
77307
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1