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Methodenevaluation zur Erfassung von Gebietsabgrenzungen auf Basis kognitiver Karten, gezeigt am Beispiel des Alpenbogens
Markus Stigloher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kartographie und Geoinformation
Betreuer*in
Andreas Riedl
DOI
10.25365/thesis.79386
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21061.63964.698496-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit liegt der Fokus auf der Evaluation mehrerer Methoden zur Analyse von Gebietsabgrenzungen auf der Grundlage kognitiver Karten. Ziel ist es, diese hinsichtlich ihrer Genauigkeit im Vergleich zu den tatsächlichen geographischen Gegebenheiten zu bewerten. Als Untersuchungsgebiet dienen dabei die Alpen in Europa. Für eine fundierte Auswertung der Ergebnisse wurde folgende Forschungsfrage aufgestellt: Wie unterscheiden sich ausgewählte Methodenansätze für Gebietsabgrenzungen auf Basis kognitiver Karten und welche Methode liefert die zuverlässigsten und genauesten Ergebnisse unter Betrachtung des Alpenbogens? Die drei verwendeten Methoden sind das Einzeichnen von Grenzverläufen, das Bewerten mittels einer Bewertungsskala sowie die Analyse von Geotags. Bei den ersten beiden Ansätzen erfolgt die Datenerhebung mittels selbsterstellter Fragebögen, während für die Methode Geotaganalyse mithilfe eines selbst entwickelten Codes Daten von der Social-Media-Plattform Flickr bezogen werden. Um eine wissenschaftlich korrekte Evaluation gewährleisten zu können, werden alle Daten in eine einheitliche Darstellungsform übertragen. Anschließend werden für die Ergebnisse der drei Methoden statistisch fundierte Kennwerte berechnet, die zeigen, welche die höchste Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Verlauf der Alpen aufweist. Die finale Evaluation zeigt, dass keiner der Ansätze in allen Bereichen am besten abschneidet. Innerhalb der offiziellen Grenzen zeigt die Geotaganalyse die größte Übereinstimmung mit dem offiziellen Alpenverlauf, außerhalb hingegen erzielt das Einzeichnen der Grenzen die besten Resultate. Darüber hinaus wird durch die Methode Bewertungsskala die beste lineare Übereinstimmung mit dem Alpenbogen geliefert. Dies verdeutlicht, dass die Wahl der besten Methode stark vom Analysezweck abhängt. Daraus ergibt sich, dass jede der untersuchten Ansätze sowohl Stärken als auch Schwächen aufweist und die zu verwendende Methode je nach Zielsetzung gewählt werden muss.
Abstract
(Englisch)
In this study, the focus is on the evaluation of different methods used for the analysis of territorial boundaries based on cognitive maps. The goal is to evaluate these regarding their accuracy in comparison to the official geographic features. The investigation area are the Alps in Europe. For a comprehensive analysis of the results, following research question was posed: How do selected methodological approaches for area delimitation based on cognitive maps differ and what method provides the most reliable and accurate results under consideration of the Arc of the Alps? The three used methods are the drawing of border lines, a rating scale task as well as the analysis of geotags. In the first two approaches, the data collection is based on self-designed questionnaires, while the geotag analysis obtains data from the social-media-platform Flickr through a self-developed code. To ensure a scientific evaluation, all data are transformed into a uniform presentation format. Thereafter, statistical metrics are calculated for the results of all three methods to determine which one shows the highest agreement with the actual boundaries of the Alps. The final evaluation shows that none of the approaches performs best in all aspects. Within the official boundaries the analysis of geotags has the highest accordance with the alpine course, while the drawing task brings up the best results in the areas outside of the mountain range. Furthermore, the rating scale method shows the best linear correlation with the Alps. This illustrates that the choice of the best method strongly depends on the purpose of the analysis. Each of the examined approaches has strengths as well as weaknesses, which indicates that the method used must be selected according to the objective.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gebietsabgrenzung Methodenevaluation Alpen kognitive Wahrnehmung kognitive Karten
Autor*innen
Markus Stigloher
Haupttitel (Deutsch)
Methodenevaluation zur Erfassung von Gebietsabgrenzungen auf Basis kognitiver Karten, gezeigt am Beispiel des Alpenbogens
Paralleltitel (Englisch)
Evaluation of methods to capture area delimitations based on cognitive maps, demonstrated with the Alpine Arc
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
X, 107 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Riedl
Klassifikationen
74 Geographie > 74.30 Kartographie. Allgemeines ,
74 Geographie > 74.48 Geoinformationssysteme
AC Nummer
AC17668431
Utheses ID
77322
Studienkennzahl
UA | 066 | 856 | |
